NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,57 € | 143,78 € |
| 20 | 15,14 € | 136,21 € |
Das Pendelrollenlager 21315 EAKE4C3 von NSK bietet mit 75 mm konischer Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 21315 EAKE4C3 zeichnet sich durch seine doppelreihige Rollengeometrie auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn aus. Diese Konstruktion gleicht Winkelfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig, ist dieses offene Wälzlager für Industrieumgebungen mit einem Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert das Nachschmieren.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Pendelrollenlager vor allem für Lagerstellen mit schweren radialen Lasten und gleichzeitig auftretenden Axialkräften. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen mit hoch belasteten Wellenlagerungen, bei denen Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auftreten können. Das offene Lager erlaubt eine gezielte Schmierung mit Öl oder Fett über den Außenring, während der Stahlblechkäfig die Rollenkörper führt.
Die Ausführung mit konischer Bohrung (Kegel 1:12) ermöglicht die direkte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung von Spann- bzw. Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Hierbei wird das Radialspiel beim Aufpressen messbar reduziert. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 kompensiert dieses Einschnüren des Innenrings und wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen zu einer thermischen Ausdehnung führen.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 37 mm auf. Die Innenbohrung ist nicht zylindrisch ausgeführt, sondern weist einen Kegel im Verhältnis 1:12 auf.
Das Kennzeichen C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen dient dazu, thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad sowie die Aufweitung des Innenrings bei der Montage auszugleichen.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen. Über diese Vorrichtung lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere der Lagerstelle zwischen die Rollenkränze einbringen, was die Wartung im eingebauten Zustand vereinfacht.
Eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 erlaubt die Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf glatten Wellen. Dadurch lässt sich der feste Lagersitz präzise über den axialen Verschiebeweg und die damit verbundene Lagerluftminderung einstellen.
Die Lagerringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für solide Verschleißfestigkeit sorgt. Für die Führung und Beabstandung der Rollensätze kommt ein formstabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz, der Temperaturen von -30 bis +200 Grad standhält.
Das Lager entspricht der Standardtoleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Normklasse bietet die für den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau übliche Maß- und Laufgenauigkeit für rotierende Wellen.
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