FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 108,25 € | 974,31 € |
Das Pendelrollenlager 22328 -E1-XL-T41D von FAG mit den Maßen 140x300x102 mm ist für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben konzipiert.
Das Pendelrollenlager 22328 -E1-XL-T41D von FAG ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und 102 mm Breite. Durch die Konstruktion mit zwei Rollenreihen und hohlkugeliger Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und der Stahlblechkäfig unterstützen gleichmäßige Laufeigenschaften unter industriellen Einsatzbedingungen.
Diese Sonderausführung ist gezielt für Anwendungen mit schwingender Beanspruchung ausgelegt, wie sie typischerweise in Schwingsieben auftreten. In solchen Schwingmaschinen wirken hohe Radialbeschleunigungen direkt auf Käfig und Wälzkörper ein. Das Pendelrollenlager nimmt schwere Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf und widersteht den dynamischen Wechselbelastungen. Dank der Auslegung für schwingende Systeme bleibt die Funktionsfähigkeit auch bei kontinuierlichen Erschütterungen im industriellen Dauerbetrieb erhalten.
Die Kennzeichnung T41D weist das Lager als Spezialausführung für Schwingmaschinen aus. Eine stark erhöhte Radiallagerluft wirkt Verspannungen entgegen, wenn sich das Wälzlager bei Erwärmung oder unter stoßartigen Belastungen ausdehnt. Für eine direkte Schmierstoffversorgung verfügt der Außenring über eine Schmiernut mit Schmierbohrungen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, stimmen Sie Schmierintervall und externe Abdichtung passend auf den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Mit einem Innendurchmesser von 140 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 102 mm entspricht das Lager standardisierten Anschlussmaßen. Dies ermöglicht den Einbau in passende Stehlagergehäuse oder Maschinengestelle, die für schwere Lasten und schwingende Bewegungen ausgelegt sind.
Bei stark vibrierenden Maschinen wie Schwingsieben führen dynamische Wechselkräfte und Reibung zu einer erhöhten Erwärmung von Welle und Lagerringen. Die stark erhöhte Radiallagerluft schafft den nötigen Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen, sodass das Wälzlager auch bei thermischer Ausdehnung im Betrieb leichtgängig abrollt.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten über diese Bandbreite ihre Festigkeit. Bei höheren Betriebstemperaturen ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel thermisch stabil bleibt und seine Schmierwirkung beibehält.
Zur einfachen Nachschmierung ist der Außenring mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen ausgestattet. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich so direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Da dieses Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, schützen externe Dichtungen im umgebenden Gehäuse das Wälzlager vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Die Angabe Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die Standard-Maß- und Laufgenauigkeit nach gängigen Wälzlagernormen. Sie legt fest, in welchem Toleranzbereich die Hauptabmessungen sowie der Rundlauf liegen. Dies trägt zu einem passgenauen Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse bei.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und hält Radialbeschleunigungen stand. Durch das relativ geringe Eigengewicht des Werkstoffs treten bei Schwingungen geringere Trägheitskräfte auf als bei massiveren Käfigvarianten. Das Material federt schlagartige Stoßbelastungen ab und unterstützt den dauerhaften Betrieb in vibrierenden Anlagen.
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