21315 -E1-XL-K-TVPB-C3 Pendelrollenlager von FAG
21315 -E1-XL-K-TVPB-C3 Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 21315 -E1-XL-K-TVPB-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
75 mm
Außendurchmesser
160 mm
Breite
37 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
3,55 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Pendelrollenlager FAG 21315 -E1-XL-K-TVPB-C3
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Pendelrollenlager FAG 21315 -E1-XL-K-TVPB-C3

Das Pendelrollenlager 21315 -E1-XL-K-TVPB-C3 von FAG mit den Maßen 75x160x37 mm kompensiert Fluchtungsfehler bei hohen radialen Lasten.

Das Pendelrollenlager 21315 -E1-XL-K-TVPB-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Einsatzbedingungen im Maschinenbau. FAG fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der genormten Toleranzklasse P0/PN. Die sphärische Außenringlaufbahn gleicht Schiefstellungen sowie Fluchtungsabweichungen der Welle aus. Durch die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze leiten, was die Nachschmierung im laufenden Betrieb erleichtert.

In welchen Einbausituationen bewährt sich das Pendelrollenlager 21315 -E1-XL-K-TVPB-C3?

Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen auftreten und Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die zweireihige Bauform nimmt neben dominanten Radialkräften auch axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Da es sich um ein offenes Lager handelt, erfolgt die Schmierung gezielt mit Öl oder Wälzlagerfett über das Gehäusesystem. Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius.

Was bewirken konische Bohrung und C3-Lagerluft bei der Montage?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Das Lager wird wahlweise direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischen Wellen befestigt. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das innere Radialspiel verringert. Die werkseitig vergrößerte Radiallagerluft C3 dient dazu, diesen montagebedingten Spielverlust sowie thermische Ausdehnungen im Betrieb auszugleichen.

Was zeichnet das Pendelrollenlager 21315 -E1-XL-K-TVPB-C3 aus?

Kennzeichnend für diese Ausführung sind die konische Bohrung, die vergrößerte C3-Lagerluft und der Polyamidkäfig. Die winkeleinstellbare Konstruktion nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Eine Schmiernut mit Bohrungen am Außenring erleichtert die Schmierstoffzufuhr.

Welche Maße hat dieses Wälzlager?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 37 mm auf. Diese Hauptabmessungen folgen genormten Reihen für Pendelrollenlager und definieren die Anschlussmaße für Wellen und Gehäusebohrungen.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K in der Bezeichnung?

Das Zeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die flexible Montage auf abgestuften Kegelwellen oder mithilfe passender Montagehülsen auf glatten Zylinderwellen, wobei der Festsitz über den axialen Verschiebeweg eingestellt wird.

Warum verfügt das Lager über die Lagerluft C3?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft. Beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert sich das innere Spiel messbar. Die erhöhte Ausgangsluft trägt dazu bei, dass nach der Montage und unter Betriebswärme ein passendes Betriebsspiel erhalten bleibt.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager geeignet?

Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Begrenzender Faktor für die Obergrenze ist der eingesetzte Polyamidkäfig, der innerhalb dieser Spanne formstabil bleibt und ein geringes Eigengewicht mit elastischer Wälzkörperführung verbindet.

Wie wird das offene Lager nachgeschmiert?

Als offenes Lager besitzt das Produkt keine integrierten Dichtscheiben. Der Außenring verfügt über eine umlaufende Umfangsnut und Schmierbohrungen. Über diese Kanäle leiten Gehäusesysteme frischen Schmierstoff mittig in den Rollensatz, wodurch verbrauchtes Schmiermittel gleichmäßig verdrängt wird.

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