NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,51 € | 161,91 € |
| 20 | 17,04 € | 153,38 € |
Das Pendelrollenlager 21316 EAKE4 von NSK (80x170x39 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere radiale sowie kombinierte axiale Belastungen auf.
Das NSK Pendelrollenlager 21316 EAKE4 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer konischen Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm sowie einer Breite von 39 mm. Dieses offene Lager kommt dort zum Einsatz, wo schwere Lasten auftreten und Wellendurchbiegungen auszugleichen sind. Dank der kugeligen Außenringlaufbahn passt sich der Rollensatz Schiefstellungen im Betrieb an. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise auf Abstand.
Dieses Wälzlager eignet sich für schwere Industrieanwendungen mit wechselnden Beanspruchungen, starken Stoßbelastungen oder Gehäuseverlagerungen. Der Einbau erfolgt bevorzugt in Lagerstellen mit hohen radialen Kräften. Da die Konstruktion Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig ausgleicht, trägt sie dazu bei, unzulässige Kantenspannungen an den Rollen zu vermeiden. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad bleibt das Bauteil formstabil und unterstützt einen reibungsarmen Lauf.
Die Kennzeichnung K steht für eine kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spannhülse auf zylindrischen Wellen. Über die Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers. Zu beachten ist bei der Auslegung die normale Radiallagerluft sowie die offene Bauform, welche eine externe Abdichtung des Gehäuses erfordert.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 39 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Der Innenring ist mit einer konischen Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt. Dadurch lässt sich das Lager passgenau in entsprechende Gehäuse und Baugruppen integrieren.
Eine konische Bohrung verjüngt sich im Verhältnis 1:12. Dadurch lässt sich das Bauteil entweder auf einer kegelig ausgeführten Welle oder mit einer Spannhülse auf einer zylindrischen Welle fixieren. Beim axialen Aufschieben auf den Sitz reduziert sich die Lagerluft kontrolliert, was die gezielte Einstellung des Radialspiels ermöglicht.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut sowie Schmierbohrungen versehen. Dieser Aufbau erleichtert die Zufuhr von frischem Schmierstoff direkt in das Lagerinnere während des Betriebs. Weil es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung.
Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0, was den Kennzeichnungen PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlaufabweichungen für reguläre industrielle Anforderungen und deckt übliche Einsatzfälle im allgemeinen Maschinenbau ab.
Zulässig ist ein Temperaturbereich zwischen -30 und +200 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig halten dieser thermischen Spanne stand. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen empfiehlt sich ein abgestimmtes Schmiermittel, um einen Schmierfilmabriss im Bauteil zu verhindern.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser konstruktive Raum gleicht thermische Ausdehnungen im Betrieb aus. Bei der Montage verringert sich dieses radiale Spiel durch das axiale Aufschieben auf den kegeligen Sitz.
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