FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,02 € | 304,51 € |
| 5 | 32,06 € | 288,47 € |
Das Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-K-C4 von FAG bietet mit den Maßen 95x200x67 mm hohe Tragfähigkeit und gleicht Fluchtungsfehler bei Radiallasten aus.
Das Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-K-C4 ist ein zweireihiges Wälzlager mit symmetrischen Tonnenrollen und sphärischer Außenringlaufbahn. Diese Konstruktion kompensiert Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen während des Betriebs ohne zusätzlichen Reibungsaufbau. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 67 mm eignet sich das Lager von FAG für anspruchsvolle Schwerlastantriebe. Der Stahlblechkäfig führt die Rollensätze gleichmäßig, während der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 einen Temperatureinsatz von -30 bis +200 Grad erlaubt.
Das Pendelrollenlager kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Radialkräften und Stoßbelastungen zum Einsatz. Durch die sphärische Außenringlaufbahn gleicht das Bauteil Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Als offenes Lager lässt es sich direkt in vorhandene Gehäusesysteme einbinden. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert das gezielte Nachschmieren mit Fett oder Schmieröl unmittelbar an den Kontaktzonen der Wälzkörper.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht das verringerte Radialspiel aus, das beim Aufpressen des Innenrings durch Materialaufweitung entsteht. Zudem fängt das vergrößerte Spiel betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring ab. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des Lagerspiels mit einer Fühlerlehre.
Mit 95 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 67 mm Breite entspricht das Wälzlager den Standardabmessungen. Diese Werte erfüllen die Vorgaben der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Vor der Montage empfiehlt sich die genaue Kontrolle des vorhandenen Bauraums und der Anschlussteile.
Der Buchstabe K weist auf eine kegelige Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12 hin. Lager dieser Bauart montieren Sie typischerweise direkt auf konischen Wellenzapfen oder befestigen sie mittels Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Durch das axiale Aufschieben lässt sich das verbleibende Betriebsspiel während der Montage exakt regulieren.
Die Ausführung C4 bietet eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber dem Standardspiel. Dies ist erforderlich, da beim Aufpressen auf kegelige Sitze der Innenring gedehnt wird und das interne Radialspiel schrumpft. Zudem wirkt das vergrößerte Spiel einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert es Schmierstoff über das umgebende Gehäuse. Eine am Außenring eingearbeitete Umfangsnut mit Schmierbohrungen ermöglicht die direkte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl. Dadurch gelangt der Schmierstoff mittig zwischen die beiden Rollenreihen und versorgt die beanspruchten Laufbahnen.
Dank des verwendeten Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des verbauten Stahlblechkäfigs deckt das Lager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Es eignet sich somit auch für Arbeitsumgebungen mit erhöhter Wärmeentwicklung, sofern das gewählte Schmiermittel für diese Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Im Lager führt ein Stahlblechkäfig die Wälzkörper beider Rollenreihen gleichmäßig. Stahlblechkäfige zeichnen sich durch ein vergleichsweise geringes Eigengewicht bei solider mechanischer Festigkeit aus. Sie widerstehen gängigen Schmierstoffzusätzen und eignen sich für den Einsatz innerhalb des gesamten angegebenen Betriebstemperaturbereichs.
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