FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 27,94 € | 530,80 € |
| 3 | 55,88 € | 502,86 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22322 -E1-XL-K-T41A mit 110 mm konischer Bohrung ist speziell für schwingende Beanspruchungen in Schwingsieben und Vibrationsmaschinen ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 22322 -E1-XL-K-T41A von FAG Wälzlager nimmt schwere Radiallasten sowie gleichzeitig wirkende Axialkräfte auf. Seine Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt diese Ausführung eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Dies erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in das Innere der Wälzkörperlaufbahn.
Konstruiert wurde dieses Rollenlager vorrangig für Schwingsiebe und Anlagen mit ausgeprägter Vibrationsbelastung. Bei solchen Anwendungen treten permanente Radialbeschleunigungen und dynamische Wechselkräfte auf. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen auch unter Stoß- und Schwingkräften. Durch die Eignung für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ist die Baugruppe für thermisch anspruchsvolle Bedingungen im Dauereinsatz vorbereitet.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt die Montage direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben lässt sich das verbleibende Betriebsspiel über den Verschiebeweg justieren. Die Kennzeichnung T41A weist auf die Auslegung für Schwingsiebanwendungen hin: Sie kombiniert eine stark erhöhte Radiallagerluft mit engen Fertigungstoleranzen der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die Ausführung 22322 -E1-XL-K-T41A kombiniert eine konische Bohrung von 110 mm mit einem Außendurchmesser von 240 mm sowie einer Breite von 80 mm. Das Kürzel T41A kennzeichnet die Eignung für schwingende Beanspruchungen, wie sie vor allem in Schwingsieben auftreten.
Schwingungsintensive Maschinen erzeugen Reibungswärme, die zu einer Erwärmung und Ausdehnung des Innenrings führen kann. Die stark vergrößerte Radialluft gleicht dieses thermische Gefälle aus. Sie trägt dazu bei, ein Verspannen oder Verengen des Lagers im laufenden Betrieb zu vermeiden.
Dank des kegeligen Innenrings mit dem Kegel 1:12 lässt sich das Bauteil auf konischen Wellensitzen oder mithilfe passender Hülsen befestigen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Lagerspiel gezielt verringert und ein fester Sitz entsteht.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierstoff bei der Wartung direkt zwischen die Rollensätze. Das offene Lager erfordert eine geeignete Gehäusekonstruktion zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs sowie der umgebenden Gehäusedichtungen.
Das Pendelrollenlager entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 als Normaltoleranz für Industrieanwendungen. Die T41A-Spezifikation berücksichtigt dabei zusätzlich spezifische geometrische Anforderungen für schwingende Belastungen an Außen- und Innenring.
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