FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 50,13 € | 952,38 € |
| 3 | 100,26 € | 902,25 € |
Das Pendelrollenlager 22330 -E1-XL von FAG mit den Maßen 150x320x108 mm nimmt schwere radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Pendelrollenlager 22330 -E1-XL von FAG eignet sich als offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Dank der tonnenförmigen Rollen kompensiert diese Bauform winklige Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig bei Temperaturen von -30 bis +200 Grad. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützen eine passgenaue Integration in bestehende Antriebsstränge und Getriebe.
Dieses Wälzlager ist für schwere mechanische Konstruktionen konzipiert, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Die Bauform bewährt sich vor allem in Industriegetrieben und Großantrieben mit hohen Radialkräften und beidseitig wirkenden Axiallasten. Dabei gleicht das Pendelrollenlager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im laufenden Betrieb kontinuierlich aus.
Der Außenring verfügt über eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen, die eine direkte Zuführung von Schmierstoff zwischen die Rollenreihen ermöglicht. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar an die Kontaktflächen der Wälzkörper, was den Wartungsaufwand verringert und einer vorzeitigen Reibungserwärmung im Dauerbetrieb gezielt vorbeugt.
Da es sich um ein offenes Lager mit normaler Radiallagerluft handelt, stimmen Sie die externe Abdichtung auf die jeweiligen Umgebungseinflüsse ab. Die normale Lagerluft passt zu gängigen Betriebstemperaturen und standardisierten Welle-Nabe-Passungen im Maschinenbau.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm und eine Breite von 108 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusen und auf Wellen, die für diese Lagerdimensionen ausgelegt sind.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitig festgelegte Radialspiel im unbelasteten Zustand vor dem Einbau. Sie entspricht der Standardausführung und eignet sich für übliche Betriebsbedingungen, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder ungewöhnlich feste Passungen vorliegen.
Für die Schmierung besitzt der Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen, über die Schmiermittel direkt in das Innere geführt wird. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erfordert das Lager je nach Einsatzfall eine Versorgung mit Schmieröl oder Schmierfett sowie eine Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintritt.
Das Bauteil lässt sich bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad einsetzen. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der geführte Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanischen Eigenschaften, sofern der eingesetzte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
Der Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen in ihren Bahnen und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibungsverluste und Geräuschentwicklung. Durch seine formstabile Bauweise eignet er sich für anspruchsvolle radiale Belastungen im industriellen Dauereinsatz.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Norm regelt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Sie unterstützt eine verlässliche Maßhaltigkeit bei Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf.
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