FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,43 € | 141,14 € |
| 20 | 14,85 € | 133,72 € |
Das Pendelrollenlager 22313 -E1-K von FAG bietet mit 65 mm konischer Bohrung und Schmiernut zuverlässigen Ausgleich bei Fluchtungsfehlern unter hohen Radiallasten.
Das Pendelrollenlager 22313 -E1-K ist ein Rollenlager für schwere mechanische Belastungen. Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 48 mm nimmt dieses Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Gleichzeitig gleicht die tonnenförmige Rollenanordnung im Außenring winkelige Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb eigenständig aus, ohne zusätzliche Reibung zu erzeugen.
Dieses Pendellager kommt vor allem in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte mit Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zusammentreffen. Durch die Kombination aus hoher radialer Tragfähigkeit und der Fähigkeit zur Winkeleinstellbarkeit bleibt der Lauf auch bei dynamischen Wellenbewegungen erhalten. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Versorgung der Wälzkörper mit Schmierfett oder Schmieröl bei regelmäßigen Wartungsintervallen im Betrieb.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen K verfügt über eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Innengeometrie gestattet die Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder unter Verwendung einer passenden Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Über das axiale Verschieben auf dem Sitz lässt sich die radiale Lagerluft einstellen. Für den Schmierstofftransport besitzt der Außenring eine integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen.
Als zweireihiges Rollenlager gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Die Kennzeichnung E1 verweist auf die optimierte Innenkonstruktion, während das Nachsetzzeichen K die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 beschreibt. Das Lager eignet sich für schwere Radiallasten und axiale Gegenkräfte.
Bei einem Innendurchmesser von 65 mm beträgt der Außendurchmesser 140 mm und die Gesamtbreite 48 mm. Diese genormten Abmessungen entsprechen der Baureihe 22313 und ermöglichen den maßgenauen Einbau in standardisierte Lagergehäuse.
Die kegelige Innenbohrung mit dem Verhältnis 1:12 dient der Montage auf kegeligen Wellensitzen sowie auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Durch das axiale Aufschieben des Innenrings verringert sich die radiale Lagerluft gezielt, wodurch sich der Festsitz auf der Welle abstimmen lässt.
Eine Umfangsnut mit radialen Bohrungen am Außenring führt den Schmierstoff direkt in das Innere des Wälzlagers. Schmierfett oder Schmieröl tritt mittig zwischen den Rollenreihen ein und verteilt sich auf den Laufbahnen, was den Reibungswiderstand im Betrieb verringert.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Verzicht auf schleifende Dichtelemente aus Kunststoff erlauben den Einsatz unter diesen thermischen Bedingungen.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen im Innenaufbau. Die Ausführung hält mechanischen Beanspruchungen stand und lässt ausreichend Freiraum für die Zirkulation von Öl oder Fett zwischen den Wälzkörpern.
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