FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,74 € | 584,15 € |
| 3 | 61,48 € | 553,41 € |
Das Pendelrollenlager 23036 -E1A-XL-K-M von FAG gleicht mit konischer Bohrung Fluchtungsfehler bei schweren Radiallasten aus (Maße: 180x280x74 mm).
Das Pendelrollenlager 23036 -E1A-XL-K-M ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften und beidseitigen Axialbelastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt die hohlkugelige Außenringlaufbahn die Rollen und gleicht fertigungs- oder lastbedingte Schiefstellungen der Welle aus. Mit den Abmessungen von 180 mm Bohrung, 280 mm Außendurchmesser und 74 mm Breite ist dieses offene Lager für schwere Lagerungen ausgelegt. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb.
Dieses Wälzlager kommt in Lagerungen mit hohen Radial- und Axiallasten zum Einsatz, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Die sphärische Laufbahn gleicht Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus, wodurch Kantenpressungen an den Rollen vermieden werden. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform, um kombinierte Kräfte unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen aufzunehmen. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Das Kennzeichen K steht für die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Geometrie erlaubt die Befestigung direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Aufschubweg lässt sich die Lagerluft bei der Montage gezielt einstellen. Der massive Messingkäfig (Kennung M) führt die Rollen auch bei Schwingungen oder Beschleunigungen präzise. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäuseabdichtung den Schmierstoff vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Dieses zweireihige Rollenlager nimmt hohe Radiallasten sowie wechselnde Axialkräfte auf. Durch die sphärische Laufbahn des Außenrings gleicht es Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler eigenständig aus. Die Ausführung besitzt eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12, die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 und einen geführten Messingkäfig für anspruchsvolle Einsatzfälle.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 74 mm auf. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Bauraum im Lagergehäuse. Bei der Konstruktion und Instandhaltung ist zudem der zusätzliche Platzbedarf für eine eventuelle Hülsenmontage auf der Welle zu berücksichtigen.
Die konische Bohrung (Kegel 1:12) erlaubt die Montage auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mit einer Spann- oder Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Der feste Sitz entsteht durch das kontrollierte axiale Aufschieben des Innenrings. Dabei verringert sich die radiale Lagerluft messbar, was als Maßstab für den korrekten Sitz dient.
Der mit dem Kürzel M bezeichnete Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und hält sie auf präzisem Abstand zueinander. Massives Messing eignet sich für Stoßbelastungen, Vibrationen und Beschleunigungen. Zudem verhält sich der Werkstoff bei kurzzeitiger Mangelschmierung gutmütig und trägt zur Verringerung von Reibungsspitzen bei.
Ausgelegt ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, bestimmt der extern gewählte Schmierstoff die tatsächliche Einsatzgrenze. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring dient der gleichmäßigen Zufuhr des Schmierstoffs zu den Laufbahnen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Ausgangszustand. Beim mechanischen oder hydraulischen Aufschieben des Innenrings auf die konische Passung weitet sich der Innenring auf. Dadurch reduziert sich das Lagerspiel auf den vorgesehenen Betriebswert, was zu einem thermisch stabilen Lauf beiträgt.
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