FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelrollenlager 23034 -E1A-XL-K-M mit den Maßen 170x260x67 mm gleicht Fluchtungsfehler konstruktionsbedingt aus und nimmt hohe Radialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Pendelrollenlager 23034 -E1A-XL-K-M von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 67 mm nimmt dieses Lager schwere radiale und axiale Belastungen auf. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht die Konstruktion Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse aus. Der verbaute Werkstoff 100Cr6 ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Das Pendelrollenlager 23034 -E1A-XL-K-M kommt vor allem in Lagerungen mit hohen Radiallasten zum Einsatz, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Die innere Geometrie erlaubt Winkelbewegungen zwischen Innen- und Außenring, ohne die Tragfähigkeit zu beeinträchtigen. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich an eine bauseitige Zentralschmierung oder Ölbadschmierung anbinden. Über die im Außenring integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen gelangt Schmierstoff direkt zu den Wälzkörpern.
Die Kennzeichnung K weist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 hin. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich das radiale Betriebsspiel bei der Montage regulieren. Der massive Messingkäfig (Nachsetzzeichen M) führt die Wälzkörper bei Vibrationen und Beschleunigungen in der Laufbahn. Das Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 67 mm. Dank der abgestimmten Querschnittsbreite eignet sich das Lager für Konstruktionen, die bei begrenztem radialem Bauraum eine hohe Tragfähigkeit verlangen.
Das Kurzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12. Im Gegensatz zu zylindrischen Ausführungen montieren Anwender dieses Pendelrollenlager auf kegelig gestalteten Wellensitzen oder befestigen es mit passenden Spannhülsen auf zylindrischen Wellen. Dies erleichtert das Einstellen der radialen Lagerluft während der Montage.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Bei höheren Temperaturen ist der eingesetzte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abzustimmen.
Das Nachsetzzeichen M steht für einen massiven Messingkäfig. Messing weist eine hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften auf. Der Käfig führt die Pendelrollen auch bei Vibrationen oder raschen Drehzahlwechseln sicher in den Laufbahnen und verringert die Reibung zwischen den Bauteilen im Betrieb.
Im Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen. Über diese Einrichtung gelangt Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Da das Lager eine konische Bohrung besitzt, reduziert sich dieses Lagerspiel beim Aufschieben auf die Welle oder Spannhülse. Das verbleibende Betriebsspiel wird während der Montage messtechnisch überprüft.
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