FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 26,14 € | 496,59 € |
| 3 | 52,28 € | 470,45 € |
Das Pendelrollenlager 23034 -E1A-XL-M-C3 von FAG bietet mit 170 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Schiefstellungen.
Das Pendelrollenlager 23034 -E1A-XL-M-C3 von FAG ist ein zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt schwere Radiallasten sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Dank der hohlkugeligen Außenring-Laufbahn gleicht das Wälzlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig aus. Das Bauteil besteht aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und eignet sich für hohe mechanische Beanspruchungen.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Pendelrollenlager vor allem für hochbelastete Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen Montagetoleranzen oder lastbedingte Durchbiegungen auftreten können. Durch die integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring lässt sich frischer Schmierstoff direkt in das Lagerinnere nachführen, was Reibung mindert und den Schmieraufwand im laufenden Betrieb erleichtert.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen C3 weist eine leicht vergrößerte Radialluft auf. Dieses Spiel wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen zu einer Ausdehnung des Innenrings führen. Der geführte Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und Beständigkeit gegenüber Schwingungen aus. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungsscheiben handelt, deckt die Konstruktion einen weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 °C ab.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Baubreite von 67 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Steh- oder Flanschlagergehäuse sowie Maschinengehäuse.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet einen zusätzlichen Spielraum, damit das Lager auch bei wärmebedingter Wellenausdehnung oder strammem Presssitz im Gehäuse frei drehen kann und Reibungsspannungen vermindert werden.
Als offenes Lager ohne werkseitige Dichtungen benötigt das Modell eine betriebsfertige Erstschmierung mit Fett oder Öl über die bauseitige Gehäuseabdichtung. Über die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen einpressen.
Ein Messingkäfig führt die tonnenförmigen Rollen auch bei starken Beschleunigungen, Stoßbelastungen oder Schwingungen präzise auf ihrer Bahn. Das metallische Material zeigt sich unempfindlich gegenüber Schmierstoffzusätzen und eignet sich für höhere thermische Beanspruchungen.
Das Lager ist für einen Dauerbetrieb bei Temperaturen zwischen -30 und +200 °C ausgelegt. Entscheidend für den sicheren Betrieb in diesem Fenster ist die Auswahl eines Schmierstoffs, dessen thermische Spezifikation zu den jeweiligen Umgebungstemperaturen passt.
Das Modell ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf vollständig ab.
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