FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,70 € | 70,29 € |
| 30 | 7,40 € | 66,59 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22309 -E1-K bietet mit 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und konischem Sitz hohe Tragfähigkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22309 -E1-K von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings gleicht die Konstruktion statische sowie dynamische Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Mit einer Breite von 36 mm nimmt dieses Modell hohe Radiallasten und gleichzeitig beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Tonnenrollen im Betrieb.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für mechanisch stark beanspruchte Lagerstellen, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler der Welle auszugleichen sind. Relevante Einsatzbereiche umfassen Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen aus radialen und axialen Kräften. Durch die offene Bauform lässt sich das Wälzlager flexibel mit Öl oder Fett schmieren. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius, wodurch die Bauteile thermischen Belastungen standhalten.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die kegelige Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf einer zylindrischen Welle mithilfe einer Spann- oder Abziehhülse sowie direkt auf einem kegeligen Wellensitz. Bei der Befestigung lässt sich das radiale Lagerspiel über den axialen Verschiebeweg einstellen. Über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen.
Die Maße betragen 45 mm Bohrungsdurchmesser, 100 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite. Diese Werte entsprechen den metrischen Standardabmessungen. Die Bohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt, was die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mit Spann- und Abziehhülsen erlaubt.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige beziehungsweise konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Im Vergleich zu zylindrischen Bohrungen erfolgt die Befestigung meist über Spann- oder Abziehhülsen auf der Welle. Dadurch lässt sich die Lagerluft beim axialen Aufschieben kontrolliert einstellen.
Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erlaubt das gezielte Nachschmieren direkt zwischen die Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, kann je nach Betriebsanforderung ein geeignetes Schmierfett oder Schmieröl verwendet werden.
Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0, was den Vorgaben PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht. Das Lager weist eine normale Radiallagerluft auf. Bei der Montage auf einem kegeligen Sitz verringert sich diese Lagerluft durch das Aufschieben auf die Welle oder Hülse.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig tragen zur Form- und Maßstabilität in diesem Rahmen bei. Der gewählte Schmierstoff sollte ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt sein.
Die gemeinsame sphärische Hohlkugellaufbahn im Außenring ermöglicht den Ausgleich von Winkelfehlern. Treten unter Last Wellendurchbiegungen auf, stellt sich die Einheit aus Innenring, Käfig und Rollen frei in der Laufbahn ein. Das verhindert übermäßige Kantenpressungen an den Rollenkörpern.
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