SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,50 € | 579,51 € |
| 3 | 61,00 € | 549,01 € |
Das Pendelkugellager 1224 M von SKF gleicht Winkelfehler aus, besitzt einen Messingkäfig und misst 120x215x42 mm.
Das Pendelkugellager 1224 M ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauweise ermöglicht dem Lager, Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen während des Betriebs auszugleichen. Gefertigt aus 100Cr6 Wälzlagerstahl und ausgerüstet mit einem massiven Messingkäfig, eignet sich die Komponente für anspruchsvolle Industrieumgebungen. Die Abmessungen betragen 120 mm Bohrungsdurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite. Das Lager läuft mit normaler Radiallagerluft in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennten Gehäusen neigen im Betrieb zu leichten Schiefstellungen. Das Pendelkugellager 1224 M nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und kompensiert gleichzeitig statische sowie dynamische Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring. Aufgrund des offenen Designs ohne integrierte Dichtungen gelangt Schmierstoff ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius, wodurch sich das Wälzlager für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen im Maschinenbau qualifiziert.
Der Kennbuchstabe M verweist auf einen geführten Messingkäfig. Messing widersteht Schwingungen sowie mechanischen Beanspruchungen im Vergleich zu Standard-Kunststoffkäfigen und bleibt auch bei höheren Temperaturen bis +150 Grad formstabil. Da dieses Modell als offenes Lager konzipiert ist, müssen Anwender eine externe Gehäuseabdichtung vorsehen, um Schmutz fernzuhalten. Bei der Montage auf die Welle mit 120 mm Durchmesser unterstützt die normale Radiallagerluft einen betriebsgerechten Lauf, sofern die Passungen der Umbauteile gemäß Toleranzklasse P0/PN ausgelegt sind.
Zwei Kugelreihen teilen sich eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch lässt sich der Innenring mitsamt dem Kugelsatz winkelig zur Drehachse schwenken. Dies gleicht fertigungsbedingte Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im Betrieb eigenständig aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 42 mm. Diese standardisierten Abmessungen bestimmen den Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Als offenes Lager konzipiert, verzichtet das Modell auf schleifende Deck- oder Dichtscheiben. Diese offene Ausführung ermöglicht eine freie Zirkulation von Schmierfett oder Schmieröl direkt über die Wälzkörper und den Messingkäfig. Im Einbauzustand übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen massiven Messingkäfig. Gegenüber Käfigen aus Polyamid oder Stahlblech zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit bei Schwingungen sowie eine formstabile Führung der Kugeln aus. Zudem unterstützt der Werkstoff den Einsatz bei erhöhten Betriebstemperaturen im Bereich von -30 bis +150 Grad.
Dieses Bauteil verfügt über eine normale Radiallagerluft. Das interne Lagerspiel liegt damit im Standardbereich und ist für herkömmliche Passungsauslegungen auf zylindrischer Welle gedacht. Es trägt dazu bei, dass sich das Lager nach dem Aufpressen weder verspannt noch unzulässiges Betriebsspiel entwickelt.
Das Lager eignet sich für einen Betriebsbereich zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und die thermische Beständigkeit des Messingkäfigs decken diese Spanne ab. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist lediglich darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für dieselben Temperaturen freigegeben ist.
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