FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,39 € | 273,33 € |
| 5 | 28,77 € | 258,95 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1316 -M von FAG gleicht Fluchtungsfehler der Welle aus und bietet mit 80x170x39 mm sowie Messingkäfig hohe Stabilität.
Das Pendelkugellager 1316 -M ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Dank der hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager winkelig ein, ohne die Drehbewegung zu blockieren. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht die Einheit mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Konstrukteure nutzen diese Ausführung mit zylindrischer Bohrung, wenn Gehäuseflucht und Wellenverlauf im Betrieb elastisch nachgeben können.
Dieses zweireihige Lager kommt vor allem in Wellenanordnungen mit größeren Stützweiten und elastischer Verformung zum Einsatz. Treten dort durch Lastwechsel Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auf, kompensiert das Lager diese Winkelfehler direkt in der Laufbahn. Die Kombination aus 80 mm Wellendurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Baubreite nimmt überwiegend radiale Lasten sowie moderate Axialkräfte auf. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen die selbstausrichtende Eigenschaft, wodurch zusätzliche Ausgleichselemente an den Lagerstellen entfallen.
Das Nachsetzzeichen -M kennzeichnet den massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper beider Kugelreihen präzise führt. Gegenüber Blechkäfigen widersteht Messing höheren Beschleunigungskräften, Schwingungen und thermischen Belastungen. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben wird die Schmierstoffzufuhr extern über Öl oder Fett gelöst, ergänzt durch gehäuseseitige Abdichtungen. Die Fertigung erfolgt in der normalen Lagerluft und Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch das Lager gängige industrielle Einbauanforderungen erfüllt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 39 mm auf. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Sitz auf der Welle sowie im Gehäuse. Durch die zylindrische Bohrung montieren Sie das Lager direkt auf den zylindrischen Wellenzapfen.
Der Zusatz -M steht für einen massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber mechanischen Vibrationen und Stoßbelastungen aus. Er führt die Kugeln beider Reihen formstabil, insbesondere bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen oder erhöhter Wärmeentwicklung an der Lagerstelle.
Die Innenfläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können sich der Innenring mit den beiden Kugelreihen und der Käfig innerhalb des Außenrings frei neigen. Schiefstellungen infolge von Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern der Gehäusebohrungen gleicht das Lager im Betrieb ohne zusätzliche Reibungsspitzen selbsttätig aus.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Lagerringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Messingkäfig bleiben in diesem Temperaturfenster formstabil. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel den vorherrschenden Betriebstemperaturen entspricht.
Die offene Bauform ohne schleifende Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Zirkulation von extern zugeführtem Schmierfett oder Schmieröl. Dadurch bleibt der Reibungswiderstand gering, was höhere Drehzahlgrenzen begünstigt. Um das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen, müssen geeignete Dichtungen im umliegenden Gehäuse vorgesehen werden.
Dieses Modell verfügt über die normale Radiallagerluft (CN). Dieser Standardwert ist für übliche Passungsverhältnisse und moderate Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verbleibt ausreichend Radialspiel, damit sich die Wälzkörper ungehindert abwälzen und die Winkeleinstellbarkeit uneingeschränkt erhalten bleibt.
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