SKF
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Das Pendelkugellager 2200 E-2RS1TN9 von SKF gleicht mit 10x30x14 mm Fluchtungsfehler selbsttätig aus und schirmt gegen Schmutzeintritt ab.
Das zweireihige Pendelkugellager 2200 E-2RS1TN9 von SKF nimmt radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich der Innenring im Betrieb winklig ein. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt diese Ausführung über eine Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 14 mm bei normaler Radiallagerluft.
Der Einsatz empfiehlt sich bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen Gehäusebohrungen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Förderelementen sowie in Vorrichtungen mit längeren Wellen. Das zweireihige Lager führt Radiallasten ab und nimmt moderate Axialkräfte in beide Richtungen auf. Dank der kompakten Bauform mit 10 mm Innendurchmesser eignet sich die Komponente für beengte Einbauverhältnisse.
Die werkseitige Kennzeichnung 2RS1 steht für beidseitig angeordnete, schleifende Dichtlippen aus Elastomer. Diese Konstruktion schützt die Laufbahnen vor Staub sowie Feuchtigkeit und hält das Schmiermittel im Lagerinneren. Der verbaute Polyamidkäfig (Nachsetzzeichen TN9) zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie einen geräuscharmen Lauf aus. Für den Betrieb ist das Bauteil auf einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt.
Ein Pendelkugellager dieser Bauart besitzt zwei Kugelreihen und eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch gleicht das Lager Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse selbsttätig aus. Die Ausführung mit Dichtscheiben schützt das Innere vor Umwelteinflüssen.
Dieses zweireihige Wälzlager weist eine zylindrische Bohrung von 10 mm, einen Außendurchmesser von 30 mm sowie eine Breite von 14 mm auf. Die Toleranzen von Innen- und Außenring entsprechen der gängigen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Das Nachsetzzeichen 2RS1 bezeichnet eine beidseitig montierte, berührende Schleifdichtung. Sie dichtet den Spalt zwischen Innen- und Außenring mechanisch ab. Das verhindert das Austreten von Schmierstoff und schützt vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln.
Das Kürzel TN9 verweist auf einen Käfig aus Polyamid. Der Werkstoff zeichnet sich durch elastische Dämpfungseigenschaften und geringe Reibung aus. Er sorgt für einen leisen Lauf der Wälzkörper bei Dauertemperaturen von bis zu 100 Grad Celsius.
Das Lager wird mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Werksluft bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Laufruhe, Steifigkeit und Wärmeausdehnung bei üblichen Passungswahlen auf Welle und Gehäuse. Eine gesonderte Luftklasse ist in der Typenbezeichnung daher nicht vermerkt.
Für die Laufringe und Kugeln kommt durchgehärteter Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zum Einsatz. Dieser Werkstoff widersteht hohen Überrollungsbeanspruchungen, weist eine hohe Verschleißfestigkeit auf und trägt zur Formstabilität im angegebenen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius bei.
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