1213  EKTN9/C3 Pendelkugellager von SKF
1213  EKTN9/C3 Pendelkugellager von SKF

SKF

Pendelkugellager SKF 1213 EKTN9/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
23 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Polyamidkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
1,15 kg
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Pendelkugellager SKF 1213 EKTN9/C3
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Pendelkugellager SKF 1213 EKTN9/C3

Das zweireihige Pendelkugellager 1213 EKTN9/C3 von SKF gleicht mit seiner hohlkugeligen Außenring-Laufbahn Fluchtungsfehler bei den Maßen 65 x 120 x 23 mm betriebssicher aus.

Das Pendelkugellager 1213 EKTN9/C3 nimmt radiale Kräfte auf und toleriert konstruktionsbedingte Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring. Bei diesem offenen Wälzlager laufen zwei Kugelreihen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in einer gemeinsamen sphärischen Außenringlaufbahn. Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad vorgesehen.

In welchen Einbausituationen gleicht das Pendelkugellager 1213 EKTN9/C3 Fluchtungsfehler aus?

Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen sich lange Wellen unter Belastung durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten. Durch die sphärische Innenform des Außenrings pendeln sich die Wälzkörper selbsttätig ein, ohne dass unzulässige Kantenpressungen entstehen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in vorhandene Ölkreisläufe einbinden oder mit Schmierfett über das Lagergehäuse versorgen.

Welche Funktion haben die konische Bohrung und die C3-Lagerluft bei der Montage?

Die Ausführung mit konischer Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 erfordert die Befestigung auf einer passenden Spannhülse oder einem kegeligen Wellensitz. Beim axialen Aufschieben des Innenrings weitet sich dieser auf, wodurch sich das radiale Lagerspiel verringert. Die vergrößerte Lagerluft C3 trägt dazu bei, dass nach dem Aufpressen und unter betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spielraum verbleibt, damit das Wälzlager frei abrollt.

Was zeichnet das Pendelkugellager 1213 EKTN9/C3 aus?

Das Lager verfügt über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Diese Bauform ermöglicht es den beiden Kugelreihen, sich bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern frei einzupendeln. Dadurch verringern sich Kantenpressungen an den Laufbahnen.

Welche Maße hat das Lager 1213 EKTN9/C3?

Das zweireihige Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm an der konischen Bohrung, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 23 mm auf. Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1).

Warum ist die vergrößerte Lagerluft C3 vorhanden?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber dem Standard erweiterte Radiallagerluft. Beim Aufpressen der konischen Bohrung auf eine Spannhülse oder einen kegeligen Wellenzapfen weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel auf das gewünschte Maß reduziert.

Welche Eigenschaften bietet der Polyamidkäfig TN9?

Das Nachsetzzeichen TN9 bezeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, elastische Eigenschaften und einen leisen Lauf aus. Das Material ist für den Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad geeignet.

Wie wird das offene Lager geschmiert?

Da die Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Die Schmierung erfolgt wahlweise über Ölbad, Umlaufschmierung oder eine manuelle Fettfüllung im umschließenden Gehäuse mit externen Dichtelementen.

Wie erfolgt die Befestigung der konischen Bohrung?

Lager mit konischer Bohrung (Kegel 1:12) montieren Sie entweder direkt auf einem kegelig geschliffenen Wellenzapfen oder mittels einer passenden Spannhülse auf glatten zylindrischen Wellen. Der feste Sitz entsteht durch das definierte axiale Verschieben auf dem Kegelsitz.

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