2222 -K-M Pendelkugellager von NKE
2222 -K-M Pendelkugellager von NKE

NKE

Pendelkugellager NKE 2222 -K-M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
110 mm
Außendurchmesser
200 mm
Breite
53 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
7,51 kg
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Pendelkugellager NKE 2222 -K-M
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Pendelkugellager NKE 2222 -K-M

Das Pendelkugellager 2222 -K-M (110x200x53 mm) gleicht mit konischer Bohrung und robustem Messingkäfig Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb aus.

Das Pendelkugellager 2222 -K-M ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelreihen winkelbeweglich ein. Dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt über die Hauptabmessungen 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 53 mm Breite. Hersteller NKE Steyr fertigt diese Ausführung mit normaler Radiallagerluft in Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für den industriellen Dauereinsatz deckt es einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.

Wofür eignet sich das Pendelkugellager 2222 -K-M im Betrieb?

Der Einsatz des Pendelkugellagers 2222 -K-M empfiehlt sich dort, wo elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungsstellen mit langen Wellenabständen. Da das zweireihige Lager offener Bauart Winkelfehler betriebsintern ausgleicht, trägt die Bauart dazu bei, unzulässige Kantenspannungen an den Wälzkörpern zu vermeiden. Die Schiefstellungskompensation gleicht leichte Montagetoleranzen sowie lastbedingte Gehäuseverformungen im Dauerbetrieb aus.

Welche Vorteile bieten konische Bohrung und Messingkäfig bei der Montage?

Die Kennzeichnung -K weist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 hin. Sie montieren dieses Lager entweder direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder mithilfe einer passenden Spannhülse auf einer zylindrischen Welle. Das Einstellen der erforderlichen Radialluftminderung erfolgt dabei kontrolliert über den axialen Verschiebeweg. Der massive Messingkäfig (-M) zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus, wodurch der Käfig für erhöhte thermische Belastungen oder Vibrationen ausgelegt ist.

Welche Maße hat das Pendelkugellager 2222 -K-M?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 110 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Baubreite von 53 mm auf. Die Bohrung ist kegelig mit einem Standard-Konus von 1:12 ausgeführt. Als zweireihiges Wälzlager entspricht die Maßreihe den gängigen Abmessungen der Baureihe 2222 in der Wälzlagertechnik.

Was bedeutet die Kennzeichnung -K bei diesem Lager?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige bzw. konische Bohrung mit einem Steigungsverhältnis von 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder ermöglicht in Kombination mit einer passenden Spannhülse die Befestigung auf glatten zylindrischen Wellen. Über den axialen Aufschub lässt sich das Lagerspiel beim Einbau präzise einregulieren.

Welche Funktion erfüllt der Messingkäfig mit dem Zusatz -M?

Der massive Käfig aus Messing hält die beiden Kugelreihen des Pendelkugellagers auch unter anspruchsvollen Bedingungen auf Abstand. Messing überzeugt durch hohe mechanische Stabilität, Beständigkeit gegen Vibrationen und günstige Reibungseigenschaften. Dadurch eignet sich die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen M insbesondere für anspruchsvolle Betriebsumgebungen mit erhöhten thermischen oder dynamischen Beanspruchungen.

Wie wird das offene Pendelkugellager geschmiert und abgedichtet?

Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, bringen Anwender die Schmierstoffe wie Schmierfett oder Industrieöl über das umliegende Gehäuse ein. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Wälzkörper vor Schmutzeintrag und Feuchtigkeit. Die offene Bauform erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl und vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 lässt sich in einem Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad einsetzen. Bei der Auslegung müssen Anwender berücksichtigen, dass das gewählte Schmiermittel sowie die externe Gehäusedichtung für dieselben Betriebstemperaturen freigegeben sind, um einen verlässlichen Dauereinsatz in diesem thermischen Fenster zu unterstützen.

Welche Lagerluft und Toleranzklasse weist diese Ausführung auf?

Das Produkt verfügt über eine normale Radiallagerluft und wird in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Diese Normaltoleranz genügt den Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau vollständig. Beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert sich die vorhandene Lagerluft, was Fachkräfte bei der Montage sorgfältig über den Verschiebeweg prüfen sollten.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint

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