NKE
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Zweireihiges Pendelkugellager 2220 -K-M von NKE Steyr mit 100 mm konischer Bohrung, Messingkäfig und hohlkugeligem Außenring für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelkugellager 2220 -K-M ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Das offene Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Dank der Hauptabmessungen von 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 46 mm Breite eignet es sich für schwere Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Konstruktionsbedingte Fluchtungsfehler oder dynamische Wellendurchbiegungen gleicht dieses Pendelkugellager betriebsbedingt aus. Die zweireihige Kugelgeometrie nimmt überwiegend radiale Lasten auf und toleriert moderate Winkelfehler ohne nennenswerten Reibungsanstieg. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei Vibrationen oder Dauertemperaturen. Für das offene Lager ist der thermische Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert; Schmierstoffzufuhr und Dichtung erfolgen über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung wird entweder direkt auf einem kegeligen Wellensitz montiert oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischen Wellen befestigt. Bei der Montage lässt sich die verbleibende Lagerluft über den axialen Verschiebeweg exakt kontrollieren. Der massive Messingkäfig (-M) führt die Kugeln stabil auch bei wechselnden Beschleunigungen im industriellen Dauerbetrieb.
Das Nachsetzzeichen K steht für eine kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12, die eine flexible Montage auf Hülsen ermöglicht. Der Buchstabe M kennzeichnet den massiven Käfig aus Messing, der die Kugeln präzise führt und thermisch bis +150 Grad Celsius stabil bleibt.
Das zweireihige Lager hat einen Nenndurchmesser der Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 46 mm. Es wird aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und entspricht den Fertigungstoleranzen der Klasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die kegelige Innenform dient zur Befestigung auf einer passenden Kegelwelle oder mithilfe einer geschlitzten Spann- bzw. Abziehhülse auf glatten Wellen. Während des axialen Aufschiebens verringert sich das Lagerspiel messbar, wodurch Sie den festen Sitz und die verbleibende Radialluft kontrollieren.
Nein, als offene Bauform ohne Dichtscheiben enthält das Lager ab Werk keine Fettfüllung für den Betrieb. Sie bringen Schmierfett oder Schmieröl bei der Installation über das umgebende Lagergehäuse ein, welches gleichzeitig den Schutz gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit übernimmt.
Ausgelegt ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl als auch der formstabile Messingkäfig halten diesem Bereich stand, sofern der gewählte Schmierstoff auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
Der Außenring besitzt eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn, in der sich die beiden Kugelreihen samt Innenring frei einstellen können. Bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern schwenkt der Ring mit, sodass keine schädlichen Kantenspannungen auf die Wälzkörper wirken.
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