NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,78 € | 128,75 € |
| 20 | 13,55 € | 121,98 € |
Das Pendelkugellager 2218 -K von NKE Steyr bietet 90 mm Bohrungsdurchmesser, eine konische Bohrung und gleicht Fluchtungsfehler bei Wellendurchbiegungen aus.
Das zweireihige Pendelkugellager 2218 -K von NKE Steyr ist für Lagerstellen konzipiert, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten. Die durchgehende sphärische Außenringlaufbahn erlaubt ein Einstellen der beiden Kugelreihen, ohne dass zusätzliche Kantenpressung entsteht. Mit den Hauptabmessungen 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eignet sich diese Wälzlager-Ausführung für industrielle Baugruppen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Bauform kommt vor allem dort zum Tragen, wo Achsen langen Spannweiten unterliegen oder Gehäusesitze fertigungsbedingte Fluchtungsfehler aufweisen. Durch die pendelnde Eigenschaft kompensiert das Bauteil Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring im laufenden Betrieb. Geeignete Einsatzbereiche finden sich bei Wellensträngen mit Durchbiegungsrisiko sowie bei mehrfach gelagerten Konstruktionen. Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben erlaubt es eine flexible Schmierstoffwahl und lässt sich in vorhandene Schmiersysteme einbinden.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Standard-Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen sowie direkt auf entsprechend gefertigten Kegelsitzen. Bei der Montage ist die normale Radiallagerluft zu beachten: Beim Aufschieben des Innenrings verringert sich dieses Betriebsspiel messbar, wodurch der Festsitz auf der Welle eingestellt wird. Das Bauteil entspricht der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) aus Wälzlagerstahl 100Cr6.
Dieses zweireihige Wälzlager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 40 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen lässt sich das Lager passgenau in bestehende Gehäuselagerungen und industrielle Maschinenbaugruppen integrieren.
Das Zeichen K signalisiert eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Damit montieren Sie das Bauteil wahlweise direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder unter Verwendung einer passenden Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer glatten, zylindrischen Welle.
Die innere Lauffläche des Außenrings ist als hohlkugelige Fläche gestaltet, in der sich die beiden Kugelreihen frei ausrichten können. Auftretende Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitz und Welle werden so dynamisch kompensiert, ohne die Leichtgängigkeit der Wälzkörper zu beeinträchtigen.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, stimmen Anwender die Schmierung auf das jeweilige Betriebsumfeld ab. Es kann sowohl über externe Schmierstellen mit Wälzlagerfett versorgt als auch in ein Ölbad integriert werden, wobei ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius abgedeckt ist.
Mit der normalen Radiallagerluft besitzt das Lager ein herstellerseitig abgestimmtes Grundspiel für herkömmliche Betriebsbedingungen. Beim axialen Aufschieben des Innenrings auf die konische Passung reduziert sich dieses Lagerspiel kontrolliert, was für einen sicheren Festsitz ohne unzulässige Vorspannung sorgt.
Der verbaute Führungskäfig besteht aus gepresstem Stahlblech und hält die Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand. Diese Konstruktion zeichnet sich durch ihr geringes Gewicht sowie hohe mechanische Festigkeit aus und widersteht thermischen Belastungen im zulässigen Bereich bis +150 Grad Celsius.
NKE AUSTRIA GmbH
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