NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,13 € | 97,38 € |
| 20 | 10,26 € | 92,25 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1219 von NKE Steyr (95x170x32 mm) gleicht Winkelfehler aus und eignet sich für industrielle Wellenlagerungen.
Das Pendelkugellager 1219 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring dynamisch aus. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 32 mm nimmt das Lager überwiegend radiale Kräfte auf. Es verfügt über die normale Radiallagerluft sowie die genormte Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) für standardisierte Industrieanwendungen.
Dieses zweireihige Wälzlager bewährt sich in Konstruktionen, bei denen sich Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen nicht vermeiden lassen. Durch die sphärische Außenringlaufbahn schwenken die Kugelreihen ohne erhöhte Reibung mit. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenführungen mit konstruktionsbedingter Durchbiegung oder bei separaten Gehäusen. Konstrukteure nutzen das Bauteil vor allem dort, wo Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen und gleichzeitig moderate axiale Stützkräfte in beide Richtungen auftreten.
Das Modell besitzt keinen integrierten Dichtungssatz und läuft mit einem Stahlblechkäfig. Ein offenes Wälzlager verlangt eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt individuell über Öl oder Schmierfett direkt im Lagergehäuse. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius erlaubt die Konstruktion thermische Spielräume, sofern das gewählte Schmiermittel für diese Betriebstemperaturen ausgelegt ist.
Ein Pendelkugellager 1219 besitzt zwei Kugelreihen und eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Diese Geometrie erlaubt es dem Innenring samt Kugelkränzen, Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen im Betrieb eigenständig auszugleichen. Dadurch verringern sich Zwangskräfte und Reibung bei ungenau fluchtenden Lagerstellen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Baubreite von 32 mm. Die Passflächen an Welle und Gehäusebohrung sollten auf diese Nennmaße abgestimmt sein, um einen präzisen Sitz sicherzustellen.
Die offene Bauweise ohne schleifende Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht minimale Reibungsverluste und vereinfacht die Durchspülung mit Schmiermitteln. Anwender wählen die Art der Schmierung, ob Ölumlauf oder Fett, völlig frei. Ein extern abgedichtetes Lagergehäuse schützt die Lagerstelle vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, ist das Bauteil für Einsatztemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius geeignet. Für einen störungsfreien Lauf muss das eingesetzte Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben sein. Bei hohen thermischen Belastungen ist die Viskosität des Öls oder Fettes entsprechend anzupassen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum gleicht die übliche Presspassung bei der Montage aus, sodass im Betrieb Verspannungen vermieden werden.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Kugeln. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei solider mechanischer Stabilität aus. Zudem verträgt Stahlblech Schmierstoffe aller Art und bleibt über das gesamte Temperaturspektrum formstabil.
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