NKE
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Das zweireihige Pendelkugellager 1216 von NKE Steyr mit den Maßen 80x140x26 mm gleicht Schiefstellungen flexibel aus und eignet sich für industrielle Lagerungen.
Das Pendelkugellager 1216 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig aus. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm entspricht das offene Lager der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennten Gehäusestrukturen neigen zu Fluchtungsfehlern und Durchbiegungen unter Last. Das Pendelkugellager 1216 gleicht diese statischen und dynamischen Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring gezielt aus. Die Ausführung dient vor allem Lagerstellen, an denen elastische Verformungen auftreten und Radiallasten aufgenommen werden müssen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich die Konstruktion von NKE Steyr für vielfältige Industrieanwendungen.
Als offenes Lager besitzt das Pendelkugellager 1216 keine integrierten Dichtscheiben. Sie stimmen das Schmiermittel daher über die Gehäusekonstruktion individuell auf die Umgebungsbedingungen ab und ermöglichen bei Bedarf ein Nachschmieren im laufenden Betrieb. Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft (CN) und einen Innenring in Standardausführung. Prüfen Sie vor dem Einbau die Umgebungsbedingungen: Gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit ist eine bauseitige Abdichtung des Lagersitzes erforderlich.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 26 mm entspricht das Modell den genormten Hauptabmessungen. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich mit Wellensitz und Gehäusebohrung, um die maßliche Übereinstimmung der Lagerstelle zu prüfen.
Eine gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring ermöglicht den beiden Kugelreihen freies Schwenken. Treten Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring auf, passen sich die Wälzkörper stufenlos der Bewegung an. Das Lager verhindert dadurch zusätzliche Kantenbelastungen und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf auch bei elastischen Verformungen der Welle.
Ein Stahlblechkäfig bietet geringes Gewicht bei hoher mechanischer Stabilität. Er führt die Wälzkörper auf Abstand und hält Belastungen im gesamten zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad stand. Zudem sorgt der Käfig für ausreichend Raum im Lagerinneren, damit das zugeführte Schmiermittel ungehindert zirkulieren kann.
Normale Radiallagerluft (auch als CN bezeichnet) beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im messkraftfreien Ausgangszustand. Sie ist für übliche Passungen auf Welle und Gehäuse sowie normale Betriebstemperaturen ausgelegt. Beim Einbau verringert sich dieses Spiel durch das Aufpressen der Lagerringe auf das betriebsrelevante Maß.
Da keine herstellerseitigen Dichtungen verbaut sind, benötigt das Lager eine externe Schmierstoffversorgung über Fett oder Öl im Gehäuse. Wählen Sie den Schmierstoff passend zu den vorherrschenden Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad. Sorgen Sie außerdem für externe Dichtungen am Gehäuse, um das Schmiermittel im Lagerraum zu halten.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie deckt die typischen Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus sowie industrieller Reparaturen ab.
NKE AUSTRIA GmbH
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