ZEN
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Das Pendelkugellager 2219 mit den Maßen 95x170x43 mm gleicht Fluchtungsfehler zweireihig aus und eignet sich für industrielle Lagerungen mit Wellendurchbiegungen.
Das Pendelkugellager 2219 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Fabrikat von ZEN verfügt über eine Bohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 43 mm. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem dort, wo Achsverlagerungen auftreten können und eine reibungsarme Führung rotierender Wellen erforderlich ist.
Konstruktionen mit elastischen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen getrennten Lagerstellen nutzen diese zweireihige Bauart. Die zwei Kugelreihen übertragen radiale Lasten gleichmäßig auf die hohlkugelige Außenringlaufbahn. Typische Anwendungsgebiete finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei langen Wellenführungen. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) fügt sich das Bauteil präzise in gängige Gehäusepassungen ein. Einkäufer und Händler erhalten damit eine standardisierte Komponente für wechselnde Betriebsanforderungen.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt diese Ausführung eine freie Schmiermittelzirkulation im Lagergehäuse. Betreiber können wahlweise Öl- oder Fettschmierung einsetzen und den Schmierstoff nach Bedarf wechseln. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Bei der Auswahl sollten Anwender beachten, dass offene Lagerstellen durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt werden sollten. Die normale Radiallagerluft bietet zudem ausreichend Spiel für übliche Betriebstemperaturen und Wellenpassungen.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 43 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Der Innenring ist in Standardausführung zylindrisch ausgeführt und sitzt direkt auf entsprechenden Wellensitzen.
Zwei Kugelreihen laufen im Außenring auf einer gemeinsamen, hohlkugelig geschliffenen Laufbahn. Durch diese sphärische Geometrie kann sich das Kugelpaket mitsamt dem Innenring innerhalb gewisser Grenzen frei im Außenring einstellen. Winkelverlagerungen und elastische Biegungen rotierender Wellen gleicht das Lager im laufenden Betrieb kontinuierlich aus.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das interne Radialspiel im unmontierten Zustand ab Werk. Dieser Spielraum federt temperaturbedingte Dehnungen sowie das Aufweiten des Innenrings beim Aufpressen auf die Welle ab, sodass ein klemmenfreier Leichtlauf erhalten bleibt.
Freigegeben für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius, behalten der verbaute Stahlblechkäfig und der durchgehärtete Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit. Für den dauerhaften Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Betriebstemperatur spezifiziert ist.
Ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauweise eine direkte Schmiermittelversorgung über das umgebende Lagergehäuse, etwa durch ein Ölbad oder externe Schmiernippel. Sie erleichtert zudem das Ausspülen bei der Wartung. Die Lagerstelle benötigt daher im Gehäuse eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Maß- und Formtoleranzen sowie die Rundlaufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau zuverlässig ab und ermöglicht den unkomplizierten Austausch bei Reparatur oder Serienmontage mit standardisierten Passungsauslegungen.
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