NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,28 € | 157,35 € |
| 20 | 16,56 € | 149,07 € |
Das Pendelkugellager 1315 S von NTN bietet mit den Maßen 75x160x37 mm eine zweireihige Lagerung zum Ausgleich betriebsbedingter Fluchtungsfehler.
Das zweireihige Pendelkugellager 1315 S zeichnet sich durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn aus. Diese geometrische Eigenschaft erlaubt es dem Innenring samt Kugelkränzen, sich innerhalb des Lagers frei einzupendeln. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 vom Hersteller NTN, nimmt dieses Modell radiale Führungskräfte auf. Die offene Bauform ermöglicht den direkten Zugang von Schmierstoffen aus dem umgebenden System, wodurch sich Schmierintervalle an die jeweilige Betriebsbelastung anpassen lassen.
Diese Bauform wird vor allem dort genutzt, wo elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen auftreten. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Schiefstellungen aus, wodurch punktuelle Kantenbelastungen vermieden werden. Typische Einsatzfelder liegen in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus, bei denen Gehäusefluchten konstruktionsbedingt abweichen können. Mit einer Bohrung von 75 mm und einem Außendurchmesser von 160 mm stützt das Bauteil tragende Wellenabschnitte ab.
Die Ausführung mit robustem Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei geringer Eigenmasse. Der Käfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da das Lager ungekapselt konstruiert ist, eignet es sich für den Betrieb in Gehäusen mit Schmierstoffumlauf oder zentraler Nachschmierung. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) bietet das Lager eine definierte Maßgenauigkeit für abgestimmte Wellen- und Gehäusesitze.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 37 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Wälzlager dieser Baureihe und ermöglichen den direkten Austausch in entsprechenden Gehäusesitzen.
Die gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring bildet eine durchgehende Kugelform. Dadurch können sich der Innenring und die beiden Kugelreihen bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern schrägstellen. Die Konstruktion beugt so Zwangskräften und übermäßigen Kantenpressungen an den Wälzkörpern während der Rotation vor.
Eine offene Ausführung besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Dies erlaubt den ungehinderten Austausch von Schmiermitteln bei Tauchschmierung oder externer Nachschmierung über das Gehäuse. Allerdings erfordert diese Bauweise eine externe Gehäuseabdichtung, um das Eindringen von Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit zu verhindern.
Die normale Radiallagerluft, fachlich oft als CN bezeichnet, definiert das standardmäßige radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass nach dem Fügen des Innenrings auf die Welle unter üblichen Passungsverhältnissen der erforderliche Betriebslauf erhalten bleibt.
Aufgrund des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 und des temperaturbeständigen Stahlblechkäfigs ist die Konstruktion für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die tatsächliche Grenze im Betrieb wird in der Praxis im Wesentlichen durch die thermische Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs bestimmt.
Das Bauteil wird in der Normaltoleranz gefertigt, die als Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN sowie ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse deckt die Standardgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau ab und unterstützt eine abgestimmte Passfähigkeit bei gängigen Fertigungstoleranzen von Wellen und Gehäusen.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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