NKE
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| 20 | 9,59 € | 86,35 € |
Das Pendelkugellager 2308 -M von NKE Steyr führt 40-mm-Wellen, gleicht Fluchtungsfehler aus und verfügt über einen soliden Messingkäfig.
Das Pendelkugellager 2308 -M ist ein zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung, gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Seine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring gestattet eine Winkeleinstellbarkeit, wodurch es Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig ausgleicht. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem geführten Messingkäfig, nimmt dieses Lager Radialkräfte sowie beidseitig geringe Axiallasten auf.
Dieses Pendelkugellager eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen mit elastischen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen den Gehäusen zu rechnen ist. Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennt montierten Stehlagergehäusen profitieren von der internen Ausgleichsfunktion. Es nimmt vorrangig Radialbelastungen auf und wirkt fertigungs- oder montagebedingten Kantenpressungen an den beiden Kugelreihen entgegen. Dadurch lassen sich Fluchtungsfehler direkt im Lagerinneren ausgleichen.
Das Nachsetzzeichen -M verweist auf einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Der Werkstoff Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen und Vibrationen aus. In Verbindung mit dem thermischen Einsatzbereich von -30 °C bis +150 °C bleibt das Bauteil formstabil. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung sowie eine geeignete Schmierstoffversorgung.
Das Lager weist eine Bohrung von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 33 mm auf. Der Innenring ist in Standardausführung zylindrisch ausgeführt und sitzt direkt auf der Welle. Diese Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum im umgebenden Gehäuse.
Die Kennzeichnung -M beschreibt die Ausstattung mit einem massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus und führt die Kugeln auch bei Schwingungsbelastungen stabil in der Laufbahn. Er eignet sich für anspruchsvolle thermische und mechanische Betriebsbedingungen.
Als offenes Lager ist diese Ausführung ab Werk unbefettet. Bei der Montage im Gehäuse muss daher ein passendes Schmierfett oder Schmieröl eingebracht werden. Die offene Bauform ermöglicht eine freie Schmierstoffwahl und erlaubt das bedarfsgerechte Nachschmieren über entsprechende Schmiersysteme im laufenden Betrieb.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 °C und +150 °C. Die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Messingkäfigs decken diese Spanne ab. Entscheidend für den verlässlichen Betrieb innerhalb dieser Grenzen ist die thermische Eignung des bauseits verwendeten Schmierstoffs.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für übliche Passungen ausgelegt, sodass nach dem Einpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse ausreichend Betriebsspiel für einen leichten Lauf verbleibt.
Der Außenring besitzt eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn, deren Krümmungsmittelpunkt mit der Lagermitte übereinstimmt. Dadurch können sich Innenring, Käfig und Kugeln innerhalb des Außenrings frei schwenkend einstellen. Diese Beweglichkeit kompensiert Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler, ohne dass unzulässige Zwangskräfte auf das Lager einwirken.
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