SKF
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Das Pendelkugellager 2309 ETN9 von SKF gleicht Fluchtungsfehler bei 45 mm Wellendurchmesser flexibel aus und läuft dank Polyamidkäfig reibungsarm.
Das zweireihige Pendelkugellager 2309 ETN9 von SKF nimmt radiale Kräfte auf und toleriert Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), weist dieses Wälzlager eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 36 mm auf. Mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht die Ausführung gängigen Industriestandards für passgenaue Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Konstruktionen mit langen Wellen oder elastischen Gehäusen neigen im Betrieb zu Durchbiegungen und Fluchtungsfehlern. Das Pendelkugellager 2309 ETN9 gleicht solche statischen und dynamischen Winkelfehler durch seine hohlkugelige Außenring-Laufbahn selbsttätig aus. Die zweireihige Bauform nimmt radiale Kräfte auf und federt betriebsbedingte Wellenverlagerungen ab. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen eignet sich das offene Lager für Anwendungen, bei denen Schmierstoff ungehindert zirkulieren soll.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die beiden Kugelreihen mit geringer Eigenreibung und sorgt für einen geräuscharmen Lauf. Werkstoffe aus Kunststoff dämpfen dynamische Stoßbelastungen und verringern Fliehkräfte bei höheren Drehzahlen. Bei der Auslegung ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius zu beachten. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, benötigt die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz sowie eine kontinuierliche Fett- oder Ölschmierung.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Baubreite von 36 mm entspricht das Lager gängigen Einbaumaßen. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in passenden Lagergehäusen.
Zwei Kugelreihen teilen sich eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Diese Anordnung erlaubt es den Wälzkörpern, sich bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern im Außenring einzupendeln, ohne dass die Kantenpressung an den Laufbahnen unzulässig ansteigt.
Die Ausführung besitzt normale Radiallagerluft. Diese Standard-Lagerluft ist für reguläre Betriebstemperaturen und übliche Passungsverhältnisse ausgelegt, um eine übermäßige Einengung des radialen Spiels im laufenden Betrieb zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Maßgeblich für diese Obergrenze ist neben dem Standard-Wälzlagerstahl der eingesetzte Polyamidkäfig, der innerhalb dieser thermischen Grenzen formstabil und funktionstüchtig bleibt.
Als offene Variante verfügt das Lager über keine integrierten Dichtscheiben. Sie müssen die Lagerstelle daher über das umgebende Gehäuse vor Staub und Feuchtigkeit schützen und für eine geeignete Schmierstoffversorgung mit passendem Wälzlagerfett oder Getriebeöl sorgen.
Mit der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) bietet die Ausführung die im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau übliche Lauf- und Maßgenauigkeit für standardisierte zylindrische Wellenverbindungen.
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