FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 61,69 € | 1.172,02 € |
| 3 | 123,37 € | 1.110,34 € |
Das Pendelkugellager 2322 -M-C3 von FAG (110x240x80 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet durch C3-Lagerluft thermische Reserven im laufenden Betrieb.
Mit dem Pendelkugellager 2322 -M-C3 erhalten Sie ein selbstausrichtendes Wälzlager von FAG für industrielle Wellenlagerungen. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn ermöglicht es den Kugelreihen, Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt einen Innenring in Standardausführung. Durch die offene Bauweise lässt sich der Schmierstoff direkt auf die Betriebsbedingungen Ihrer Anwendung abstimmen.
Dieses Pendellager kommt vor allem bei langen Wellen und Gehäuseanordnungen zum Einsatz, bei denen herstellungs- oder montagebedingte Winkelfehler auftreten können. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit radialer Hauptlast und konstruktiven Fluchtungsabweichungen. Weil sich der Innenring mitsamt dem Kugelringsatz frei im Außenring einstellen kann, baut das System Schiefstellungen eigenständig ab. Das reduziert zusätzliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern und wirkt einem vorzeitigen Verschleiß der gesamten Baugruppe entgegen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber dem Normalwert vergrößerte radiale Lagerluft. Diese Eigenschaft empfiehlt sich, wenn feste Wellen- oder Gehäusepassungen die Innenringe aufweiten oder die Außenringe stauchen. Auch bei deutlichen Temperaturunterschieden zwischen der rotierenden Welle und dem Gehäuse wirkt das zusätzliche Radialspiel einem Verspannen der Kugeln entgegen. Konstrukteure und Instandhalter wählen die Variante C3 gezielt für thermisch beanspruchte Arbeitsstellen, um eine freie Drehbewegung zu unterstützen.
Dieses Lager besitzt eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch gleicht es Fluchtungsfehler und Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse eigenständig aus. In Kombination mit der vergrößerten C3-Lagerluft eignet es sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit thermischen Spannungen.
Die Hauptabmessungen betragen 110 mm für den Bohrungsdurchmesser, 240 mm für den Außendurchmesser und 80 mm für die Gesamtbreite. Vor dem Einbau sollten der Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf diese geometrischen Werte abgestimmt werden.
Eine vergrößerte Lagerluft C3 gleicht Maßänderungen aus, die durch feste Passungen auf der Welle oder Wärmedehnungen im Betrieb entstehen. Ohne ausreichendes Restspiel könnten sich die Kugeln zwischen den Laufbahnen verklemmen. Die Variante C3 beugt einer schädlichen Vorspannung gezielt vor.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, die international der Spezifikation ABEC 1 gleichgestellt ist. Diese Normtoleranz deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des klassischen Maschinen- und Anlagenbaus für Standardwellen ab.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet Formstabilität unter Belastung, zeichnet sich durch Ermüdungsfestigkeit aus und ist für den Einsatz mit marktüblichen Schmierfetten sowie Schmierölen ausgelegt.
Da dieses Modell keine integrierten Dichtscheiben besitzt, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über das umliegende Gehäuse. Je nach Drehzahl und Belastung eignet sich eine Fett- oder Ölschmierung. Externe Gehäusedichtungen dienen dabei dem Schutz vor Schmutzeintrag.
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