SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,26 € | 290,00 € |
| 5 | 30,52 € | 274,74 € |
Das Pendelkugellager 2220 K von SKF mit den Maßen 100x180x46 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und besitzt eine konische Bohrung für Spannhülsen.
Das Pendelkugellager 2220 K von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, das für anspruchsvolle Industrieanwendungen ausgelegt ist. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring toleriert dieses offene Lager statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Sie erhalten ein nach Toleranzklasse P0 gefertigtes Bauteil für präzisen Rundlauf.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Lager vor allem für Lagerungsstellen, an denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler konstruktionsbedingt auftreten können. Typische Einsatzbereiche finden sich bei langen Wellenführungen sowie Lagerungen mit systembedingten Fluchtungsabweichungen. Da das Lager Schiefstellungen kompensiert, trägt es dazu bei, Kantenpressungen an den Laufbahnen zu vermeiden. Dies schont die umliegenden Antriebskomponenten, reduziert thermische Spannungen und unterstützt einen ruhigen Maschinenlauf.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen erheblich. Durch das Aufschieben des Innenrings auf die Hülse bestimmen Sie den Festsitz und stellen das Betriebsspiel gezielt ein. Da es sich um ein ungedichtetes Lager mit normaler Lagerluft handelt, erfordert der Einsatz eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine abgestimmte Schmierstoffversorgung über Fett oder Öl.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine kegelige Bohrung im Innenring mit dem genormten Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung erlaubt die direkte Befestigung auf einer kegeligen Welle oder die Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Zudem lässt sich die Lagerluft beim axialen Aufschieben messbar einstellen.
Dieses zweireihige Wälzlager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 100 mm am Innenring, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 46 mm. Die Toleranzen des Bauteils entsprechen der Standard-Toleranzklasse Normal (P0 bzw. ABEC 1), wodurch es sich maßlich in standardisierte Lagersitze und Gehäuse einfügt.
Der zulässige Einsatztemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und ausgestattet mit einem temperaturfesten Stahlblechkäfig, behält das Lager in diesem Arbeitsfenster seine Maßstabilität. Beachten Sie bei der Auslegung stets die thermischen Grenzen des verwendeten Schmierstoffs.
Die offene Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht eine flexible Schmierstoffwahl und vereinfacht die visuelle Begutachtung bei Inspektionsarbeiten. Da Schmierfett oder Schmieröl ungehindert zirkulieren können, eignet sich das Lager für den Einbau in geschlossene Maschinengehäuse mit eigener Dichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die normale Radiallagerluft (CN) bietet das werksseitig vorgesehene Betriebsspiel für Standard-Passungsverhältnisse und gängige Temperaturgradienten zwischen Innen- und Außenring. Bei der Montage des konischen Lagers auf einer Hülse verringert sich dieses radiale Spiel messbar, weshalb die Aufschiebewege sorgfältig mit Fühlerlehren überwacht werden sollten.
Im Inneren führt ein robuster Stahlblechkäfig die beiden Kugelreihen. Dieser Käfigtyp zeichnet sich durch ein geringes Gewicht, gute Schmierstoffdurchlässigkeit sowie eine hohe Stoßunempfindlichkeit aus. Er widersteht industriellen Schwingungsbelastungen und harmoniert mit allen herkömmlichen Schmierfetten und Schmierölen auf Mineralölbasis.
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