ZEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelkugellager 11207 -TN von ZEN erlaubt mit den Maßen 35x72x52 mm und verbreitertem Innenring den Ausgleich von Wellendurchbiegungen.
Mit dem Pendelkugellager 11207 -TN erhalten Sie ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl, das speziell für Konstruktionen mit Neigung zu Fluchtungsfehlern ausgelegt ist. Die hohlkugelige Außenring-Laufbahn erlaubt ein stufenloses Einstellen der Kugelkränze bei Schiefstellungen der Welle. Dank der Fertigung in Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 fügt sich das offene Lager maßhaltig in standardisierte Lagersitze ein. Es deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad Celsius ab.
Dieses Wälzlager gleicht dynamische und statische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse direkt im Betrieb aus. Treten bei langen Wellenführungen Verformungen oder Fertigungstoleranzen an Gehäusen auf, wirkt die innere Schwenkbewegung schädlichen Kantenpressungen an den Laufbahnen entgegen. Der verbaute Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält die Reibung gering. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, bestimmen Anwender Schmierstoffart und Nachschmierintervalle passend zu den jeweiligen Betriebsanforderungen.
Der beidseitig verbreiterte Innenring schafft mit einer Gesamtbreite von 52 mm eine vergrößerte Kontaktfläche auf der 35-mm-Welle. Dadurch lässt sich das Bauteil axial fixieren und stützen, ohne dass zwingend zusätzliche Distanzhülsen oder Anlaufringe erforderlich sind. Die normale Radiallagerluft stellt im montierten Zustand ausreichendes Lagerspiel für gängige Betriebstemperaturen bereit. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass das offene System über das umgebende Maschinengehäuse gegen Schmutzeintrag geschützt werden muss.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Gesamtbreite von 52 mm bietet dieses Lager eine breite Auflage auf der Welle. Durch den beidseitig verbreiterten Innenring weicht die Baubreite von standardmäßigen Schmalreihen ab. Dies vereinfacht die axiale Positionierung in der Konstruktion und stützt die Welle ab.
Der Außenring verfügt über eine gemeinsame sphärische Laufbahn für beide Kugelreihen. Der Innenring samt Kugelkränzen kann sich innerhalb dieses Radius neigen, ohne den Lauf der Wälzkörper zu blockieren. Dadurch fängt die Konstruktion Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler auf, die bei Achsabständen oder Montagetoleranzen zwischen getrennten Lagerstellen auftreten.
Der Käfig aus Polyamid führt die beiden Kugelreihen mit geringem Eigengewicht und dämpft Betriebsgeräusche ab. Der Werkstoff hält Belastungen innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +120 Grad Celsius stand. Zudem reagiert er unempfindlich auf gängige mineralölbasierte Wälzlagerfette und Industrieöle.
Als offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben benötigt dieses Pendelkugellager vor Inbetriebnahme eine fachgerechte Erstbefettung oder den Anschluss an eine Ölschmierung. Die Wahl des Schmierstoffs richtet sich nach Betriebstemperatur und Umgebungsbedingungen. Zudem müssen Gehäusedichtungen das Austreten von Schmierstoff verhindern.
Normale Radiallagerluft entspricht dem herkömmlichen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Lager. Sie ist so ausgelegt, dass sich nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einsetzen ins Gehäuse bei Standardbetriebstemperaturen ein reibungsarmer Lauf einstellt, ohne dass die Kugeln unzulässig unter Vorspannung geraten.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für die Bohrung von 35 mm, den Außendurchmesser von 72 mm sowie den Rundlauf. Sie entspricht dem gängigen Standard im Maschinenbau und ermöglicht den maßhaltigen Einbau in genormte Lagersitze.
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