SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 48,54 € | 922,29 € |
| 3 | 97,08 € | 873,75 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1322 M von SKF gleicht mit seinen Abmessungen von 110x240x50 mm und dem Messingkäfig Fluchtungsfehler in Industrieanlagen aus.
Das Pendelkugellager 1322 M ist ein offenes Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), dessen Außenring über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn verfügt. Bei Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 240 mm Außendurchmesser und 50 mm Breite gleicht das Lager Schiefstellungen sowie Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Als Werkstoff dient Wälzlagerstahl 100Cr6, ausgelegt auf einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Für Konstruktion und Instandhaltung eignet sich diese Bauweise bei statischen oder dynamischen Fluchtungsfehlern.
Der Einsatz dieses zweireihigen Lagers empfiehlt sich vor allem dort, wo elastische Durchbiegungen langer Wellen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäusen auftreten. Die sphärische Außenringlaufbahn erlaubt den Wälzkörpern ein freies Einstellen, wodurch Kantenbelastungen vermieden werden. Das Lager eignet sich für Anwendungen mit durchbiegungsgefährdeten Wellen und getrennten Lagerstellen. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Lager unmittelbar in vorhandene Schmierstoffkreisläufe einbinden.
Das Nachsetzzeichen M verweist auf den massiven Messingkäfig, der die beiden Kugelreihen auf Abstand hält. Gegenüber Blechkäfigen widersteht massives Messing starken Vibrationen, wechselnden Beschleunigungskräften und thermischen Einflüssen. Die zylindrische Standardbohrung ermöglicht den direkten Sitz auf der Welle mit normaler Radiallagerluft. Um die offene Ausführung vor Verunreinigungen zu schützen, sind externe Gehäusedichtungen und das Schmiermittel auf die jeweilige Betriebsumgebung abzustimmen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Baubreite von 50 mm. Der Innenring ist als zylindrische Bohrung ausgeführt. Anhand dieser Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil zügig im Konstruktionsplan oder als Ersatzteil für vorhandene Wellen identifizieren.
Das Kürzel M steht für einen massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfigwerkstoff bietet mechanische Stabilität gegenüber Schwingungen, Stößen und hohen Beschleunigungskräften. Im Vergleich zu Stahlblech- oder Kunststoffkäfigen behält der Messingkäfig auch bei höheren Betriebstemperaturen seine Formstabilität.
Die Innenfläche des Außenrings ist als hohlkugelige Laufbahn geformt. Dadurch können Innenring, Käfig und Kugeln innerhalb bestimmter Grenzen um den Mittelpunkt schwenken. Wenn sich die Welle unter Last durchbiegt oder die Lagersitze nicht exakt fluchten, gleicht das Lager diese Schiefstellung stufenlos im laufenden Betrieb aus.
Das Wälzlager deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Diese Spanne wird durch die Wärmebehandlung des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und den temperaturfesten Messingkäfig ermöglicht. Für den Betrieb ist ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich abdeckt.
Offene Pendelkugellager verfügen über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauform gestattet eine Schmierung über externe Öl- oder Fettsysteme im Lagergehäuse. Da das Schmiermedium ungehindert zirkulieren kann, lässt sich die Schmierung anwendungsspezifisch anpassen, während Gehäusedichtungen das Lager vor Schmutz schützen.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Diese Standardwerte genügen den üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und tragen zum passenden Betriebsspielraum bei Standardwellenpassungen bei.
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