SKF
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Das Pendelkugellager 135 TN9 gleicht Winkelfehler bei kompakten Wellen mit 5 mm Bohrung, 19 mm Außendurchmesser und 6 mm Breite selbsttätig aus.
Das zweireihige Pendelkugellager 135 TN9 von SKF eignet sich für Konstruktionen, bei denen sich Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle nicht vermeiden lassen. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelreihen im Betrieb flexibel ein. Der Werkstoff 100Cr6 sorgt für eine hohe Formstabilität der Laufbahnen bei radialer Beanspruchung in feinmechanischen Baugruppen.
Konstrukteure setzen dieses Miniatur-Pendellager bevorzugt in kompakten Wellenanordnungen und feinmechanischen Geräteeinheiten ein. Durch die Abmessungen von 5 mm Bohrung, 19 mm Außendurchmesser und 6 mm Breite nimmt das Bauteil radiale Kräfte bei geringem Bauraumbedarf auf. Statische Schiefstellungen gleicht die sphärische Außenringlaufbahn direkt aus. Dies wirkt schädlichen Kantenpressungen an den Wälzkörpern entgegen und entlastet die anliegenden Maschinenkomponenten bei dynamischen Durchbiegungen im laufenden Betrieb.
Das Nachsetzzeichen TN9 kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid, der die Wälzkörper präzise führt. Der Werkstoff reduziert das Eigengewicht des Wälzlagers und begünstigt ein ruhiges Laufverhalten im Betrieb. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, stimmen Anwender Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen gezielt auf die jeweiligen Umgebungsbedingungen ab.
Das Lager weist 5 mm Innendurchmesser, 19 mm Außendurchmesser sowie 6 mm Breite auf. Diese zweireihige Ausführung entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und ist aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt.
Das Kürzel TN9 steht für einen Polyamidkäfig. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch geringe Reibung und leisen Lauf aus. Der zulässige Temperaturbereich für das Lager liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius.
Die beiden Kugelreihen laufen im Außenring auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Bahn. Dadurch lässt sich der Innenring mitsamt dem Kugelsatz im Betrieb um den Lagermittelpunkt schwenken. Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen gleicht das Lager selbsttätig aus, wodurch Kantenpressungen verringert werden.
Gefertigt ist dieses Lager mit normaler Radiallagerluft. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für reguläre Betriebsbedingungen und übliche Passungsverhältnisse, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring auftreten.
Als offenes Wälzlager besitzt es keine Dichtscheiben und keine herstellerseitige Fettfüllung. Vor der Inbetriebnahme ist daher ein geeigneter Schmierstoff wie Wälzlagerfett oder Schmieröl einzubringen. Über das umgebende Gehäuse sollte die Lagerstelle vor Schmutz geschützt werden.
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