NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 18,68 € | 168,16 € |
Das Pendelkugellager 1315 KC3 von NSK mit 75 mm Bohrung kompensiert Winkelfehler und eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen.
Das Pendelkugellager 1315 KC3 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager, das Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im Betrieb selbsttätig ausgleicht. Mit den Abmessungen von 75 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite nimmt das Lager radiale Lasten sowie axiale Führungskräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, verfügt diese Ausführung über einen Stahlblechkäfig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Dieses Pendellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen oder Durchbiegungen langer Wellen auftreten. Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring erlaubt ein Pendeln des Innenrings samt Kugelsatz, ohne dass dabei unzulässige Kantenspannungen entstehen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Wellensträngen mit statischen oder dynamischen Fluchtungsfehlern. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel an die jeweiligen Betriebsbedingungen anpassen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht eine Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring, wodurch sich das Lagerspiel konstruktionsbedingt verringert. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass auch nach dem Aufpressen und bei betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Radialluft im Lager verbleibt.
Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 37 mm entspricht das Lager den standardisierten Abmessungen. Die Bohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt, was die Befestigung auf kegeligen Zapfen oder geeigneten Hülsen ermöglicht.
Der Buchstabe K gibt an, dass der Innenring eine kegelige Bohrung mit einer Steigung von 1:12 besitzt. Das Kürzel C3 signalisiert eine über dem Normalbereich liegende Radiallagerluft. Diese Kombination wird gewählt, weil das Aufspannen auf eine Hülse oder Welle den Innenring aufweitet und dadurch die ursprüngliche Lagerluft im eingebauten Zustand reduziert.
Da das Lager herstellerseitig ohne berührende Dichtscheiben oder Deckscheiben gefertigt wird, ist es ungefettet. Sie können es je nach Anwendung flexibel mit Schmieröl oder Wälzlagerfett versorgen. Für den Schutz vor Verunreinigungen ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, die zugleich das Austreten des gewählten Schmierstoffs verhindert.
Der thermische Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Sowohl der integrierte Stahlblechkäfig als auch der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollte darauf geachtet werden, dass dessen thermische Eignung dem geplanten Betriebspunkt entspricht.
Der Außenring des Lagers besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, in der sich die beiden Kugelreihen frei bewegen können. Weicht die Welle durch Durchbiegung oder Montageungenauigkeiten von der Fluchtlinie ab, schwenkt der Innenring mitsamt Käfig im Außenring aus. Dies beugt Kantenbelastungen vor und mindert zusätzlichen Verschleiß.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Standard der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Industrie- und Maschinenbau bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie bietet verlässliche Passgenauigkeit für standardisierte Wellen- und Gehäusesitze.
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