SKF
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Das zweireihige Pendelkugellager 1207 ETN9 von SKF gleicht mit 35x72x17 mm Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im Betrieb zuverlässig aus.
Das zweireihige Pendelkugellager 1207 ETN9 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Hauptabmessungen 35x72x17 mm. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen oder Winkelfehlern selbsttätig nach. Diese Eigenschaft verhindert schädliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern. Der verbaute Polyamidkäfig führt die beiden Kugelreihen reibungsarm im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius.
Konstrukteure wählen das Pendelkugellager 1207 ETN9 vor allem für Lagerstellen, an denen sich Wellen unter Last elastisch durchbiegen oder Gehäusefluchtungsfehler auftreten. Es eignet sich für Wellenkonstruktionen mit größeren Stützweiten oder getrennten Stehlagergehäusen. Das Bauteil nimmt vorwiegend Radialkräfte auf und stützt zusätzlich geringe Axialkräfte in beiden Richtungen ab. Dank der offenen Ausführung lässt sich das Lager direkt in gehäuseseitig geschmierte Systeme integrieren.
Das Nachsetzzeichen ETN9 kennzeichnet einen formstabilen Polyamidkäfig, der durch sein geringes Gewicht die Massenkräfte im Lager reduziert. Der elastische Werkstoff dämpft Vibrationen und senkt die Laufgeräusche während der Rotation. Da das Lager offen ausgeführt ist, muss die Lagerstelle über die Gehäusekonstruktion gegen Schmutzeintrag geschützt werden. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht das Wälzlager den gängigen Industriestandards.
Ein zweireihiges Wälzlager mit einer durchgehenden sphärischen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform ermöglicht es dem Innenring samt Kugelkränzen, Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen ohne erhöhte Kantenbelastung auszugleichen. Es besitzt eine 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite.
Der Zusatz ETN9 bezeichnet bei SKF einen leichten Polyamidkäfig zur Führung der Kugelreihen. Dieser Kunststoffkäfig verringert Reibung und Geräuschentwicklung im Lagerbetrieb. Er ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben handelt, besitzt das Bauteil ab Werk keine Schmierfettfüllung. Vor der Inbetriebnahme ist ein geeignetes Schmierfett oder Schmieröl einzubringen. Zudem schützt eine externe Gehäusedichtung die Laufbahnen vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit.
Für den Dauerbetrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Dieser Bereich wird durch den Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie den Polyamidkäfig bestimmt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für die Betriebstemperatur der Lagerstelle geeignet ist.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und unter betriebsbedingter Erwärmung frei dreht, ohne unzulässig verspannt zu werden.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab und ermöglicht eine passgenaue Montage.
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