SKF
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Das Pendelkugellager 2213 E-2RS1KTN9 von SKF (65x120x31 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und schützt dank 2RS1-Dichtung vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Pendelkugellager 2213 E-2RS1KTN9 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform ermöglicht es dem Lager, statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring im laufenden Betrieb selbsttätig auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1), verbindet dieses Lager eine 65-mm-Bohrung mit 120 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite.
Der Einsatz dieses zweireihigen Lagers empfiehlt sich vor allem bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen getrennten Lagergehäusen. Durch die sphärische Außenringlaufbahn stellen sich die Wälzkörper ohne zusätzliche Reibung ein. Das Lager eignet sich für Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennten Stehlagergehäusen, bei denen Fertigungstoleranzen und Durchbiegungen auszugleichen sind. Dabei nimmt die Konstruktion vorwiegend radiale Belastungen auf.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder den Einbau mittels Spannhülse auf glatten zylindrischen Wellen. Der eingebaute Polyamidkäfig (TN9) führt die beiden Kugelreihen geräuscharm und reduziert das Bauteilgewicht. Schleifende 2RS1-Dichtungen an beiden Stirnseiten halten Verunreinigungen fern, während die Auslegung einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius abdeckt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 31 mm auf. Es handelt sich um ein zweireihiges Pendellager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, das in der Toleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1) gefertigt ist.
Das Kennzeichen K steht für eine konische Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Form erlaubt die direkte Befestigung auf einem kegeligen Wellensitz oder die Montage auf zylindrischen Wellen mithilfe einer passenden Spann- oder Abziehhülse, was den Ein- und Ausbau erleichtert.
Die Bezeichnung 2RS1 steht für beidseitig montierte, berührende Dichtlippen. Diese Dichtungsausführung schützt den Lagerinnenraum vor Staub, Feuchtigkeit sowie Schmutzpartikeln. Gleichzeitig hält sie das Schmierfett im Bereich der Kugelreihen.
Der Wälzkörpersatz nutzt einen Käfig aus Polyamid, erkennbar am Nachsetzzeichen TN9. Dieses Material bietet ein geringes Eigengewicht sowie dämpfende Eigenschaften im Lauf. Es trägt zu einem geräuscharmen Betrieb bei und ist für den Temperaturbereich zwischen -30 und +100 Grad Celsius ausgelegt.
Das Lager verfügt über eine normale Radiallagerluft (Kennzeichnung CN). Die Lagerluft definiert das radiale Spiel der Wälzkörper zwischen den Laufbahnen im messkraftfreien Ausgangszustand. Beim Aufschieben der konischen Bohrung auf einen Kegel- oder Hülsensitz verringert sich diese Lagerluft entsprechend dem gewählten Verschiebeweg.
Der Außenring besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, in der sich die beiden Kugelreihen des Innenrings frei bewegen. Treten Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen der Gehäuse auf, schwenkt der Innenring innerhalb zulässiger Grenzen mit, was übermäßige Kantenpressungen vermeidet.
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