NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,49 € | 28,35 € |
| 35 | 2,98 € | 26,86 € |
Das Pendelkugellager 1211 C3 von NACHI gleicht Winkelfehler bei 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite betriebssicher aus.
Dieses zweireihige Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 führt zwei Kugelreihen in einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenring-Laufbahn. Die Konstruktion erlaubt Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im laufenden Betrieb, ohne dass unzulässige Kantenpressungen entstehen. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 passt das Lager in genormte Gehäusesitze des allgemeinen Maschinenbaus. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich für Einbauräume mit eigener Schmierstoffversorgung.
Dieses Pendellager dient dem Ausgleich von Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen bei längeren Wellen, da sich Innen- und Außenring gegeneinander schwenken lassen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Da keine Dichtungen integriert sind, erfolgt die Schmierung mit Öl oder Fett über das umgebende Gehäuse.
Die Lagerluftstufe C3 bedeutet ein vergrößertes radiales Spiel im Auslieferungszustand gegenüber der Normalluft. Diese Eigenschaft verhindert, dass sich das Lager bei strammen Wellenpassungen oder Erwärmung im Dauerbetrieb unzulässig verspannt. Bei höheren Drehzahlen dehnt sich der Innenring oft stärker aus als der Außenring. Die C3-Lagerluft kompensiert dieses thermische Gefälle, vermindert Reibung und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf über den Temperaturbereich hinweg.
Zweireihige Bauweise mit gemeinsamer sphärischer Außenringlaufbahn kennzeichnet diese Konstruktion. Dadurch stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig winklig ein. Die Abmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser, 100 mm Außendurchmesser sowie 21 mm Baubreite bei standardmäßiger Fertigung nach Toleranzklasse P0.
Eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte Radiallagerluft wird durch das Kürzel C3 ausgewiesen. Dieser Spielraum gleicht Durchmesserschwund bei festen Passungssitzen sowie Wärmedehnungen zwischen rotierender Welle und Gehäuse aus, damit die Kugeln im Betrieb frei abrollen.
Einsatzfähig bleibt die Baugruppe zwischen tiefen -30 Grad und heißen +150 Grad Celsius. Sowohl der gehärtete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitig eingepressten Dichtscheiben und keine werkseigene Grundbefettung. Die Versorgung mit geeignetem Schmierfett oder Schmieröl erfolgt daher direkt bei der Montage im Gehäuse oder über die zentrale Schmierstoffversorgung der jeweiligen Maschine.
Kugeln und Innenring können sich dank der hohlkugelig geformten Laufbahn im Außenring frei um den Lagermittelpunkt schwenken. Statische Fluchtungsfehler aus der Gehäusebearbeitung sowie dynamische Wellendurchbiegungen unter Betriebslast federt die Mechanik ohne klemmende Zwängungen ab.
Ein Stahlblechkäfig hält die beiden Kugelreihen auf konstantem Abstand zueinander. Diese Käfigausführung widersteht Erschütterungen im allgemeinen Maschinenbau und harmoniert mit mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen.
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