KOYO
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Das Pendelkugellager 2210 MG von JTEKT-KOYO mit Polyamidkäfig und den Maßen 50x90x23 mm gleicht Fluchtungsfehler bei Wellendurchbiegungen aus.
Das Pendelkugellager 2210 MG von JTEKT-KOYO ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring passen sich die Kugelkränze dynamischen Schiefstellungen der Welle selbsttätig an. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Baubreite von 23 mm eignet sich dieses Lager für Konstruktionen, bei denen Gehäusefluchtungsfehler oder Durchbiegungen betriebsbedingt auftreten.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo elastische Wellen unter Last nachgeben oder Fertigungstoleranzen im Gehäuse ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich an Lagerungsstellen mit längeren Wellenspannweiten oder nachgiebigen Gehäusekonstruktionen. Die Konstruktion nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und reagiert unempfindlich auf moderate Winkelfehler zwischen Welle und Gehäusebohrung, ohne die Reibung im Betrieb spürbar zu erhöhen.
Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit einem geringen Eigengewicht. Aus dem leichten Werkstoff resultieren niedrige Massenträgheitskräfte, was die innere Reibung verringert und die Laufeigenschaften bei raschen Drehzahländerungen begünstigt. Bei der Schmierstoffwahl sollten Konstrukteure auf die chemische Verträglichkeit von synthetischen Ölen oder Schmierfetten mit dem Käfigmaterial achten, um eine beständige Funktion im Betrieb zu unterstützen.
Dieses Wälzlager besitzt eine hohlkugelige Außenringlaufbahn, wodurch sich der Innenring mitsamt den Kugelkränzen im Betrieb schrägstellen kann. Das Bauteil gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus und nimmt radiale Kräfte im System auf.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Breite von 23 mm. Der Innenring ist in zylindrischer Standardausführung gefertigt und sitzt direkt auf passenden zylindrischen Wellen.
Die Ringe und Wälzkörper bestehen aus 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl, der für Formstabilität sorgt. Die Kugeln werden von einem Polyamidkäfig auf Abstand gehalten, der ein geringes Gewicht mit günstigen Reibungseigenschaften verbindet.
Die Schmierung erfolgt je nach Einsatzbereich mit Schmierfett oder Schmieröl über die Stirnseiten des Lagers. Beim Einsatz synthetischer Schmierstoffe oder spezieller Additive empfiehlt sich die Prüfung der Verträglichkeit mit dem Polymer des Käfigs, um die Materialeigenschaften intakt zu halten.
Ein Rillenkugellager verlangt eine exakte Fluchtung zwischen Gehäuse und Welle, da Verkippungen zu Kantenspannungen führen. Das Pendelkugellager gleicht Schiefstellungen durch die durchgehende Kugelbahn im Außenring aktiv aus, ohne dass es zu Verklemmungen der Wälzkörper kommt.