KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 2,78 € | 25,06 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1210 KC3 gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 50x90x20 mm sowie konischer Bohrung flexible Montagemöglichkeiten.
Das Pendelkugellager 1210 KC3 von JTEKT-KOYO ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform ermöglicht es, Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb auszugleichen. Durch die Hauptabmessungen von 50 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eignet sich die Ausführung für rotierende Wellen in industriellen Anlagen. Als offenes Lager ausgelegt, lässt es sich flexibel mit anwendungsspezifischen Schmierstoffen versorgen.
Dieses Pendelkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäusebohrungen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungsfällen mit größeren Wellenspannweiten oder elastischen Gehäusestrukturen. Die beiden Kugelreihen laufen in separaten Laufrillen des Innenrings, während der Außenring Winkeleinstellungen zulässt. Mit seinem Stahlblechkäfig und einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad bewältigt das Wälzlager kontinuierliche Drehbewegungen unter wechselnden Betriebsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Form erlaubt die direkte Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Der Zusatz C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft, da das radiale Betriebsspiel beim Aufpressen auf den Kegelsitz abnimmt. Die Ausführung nach Toleranzklasse P0/PN bietet dabei genormte Anschlussmaße.
Das zweireihige Pendelkugellager besitzt 50 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite. Durch die sphärische Außenringlaufbahn schwenken Innenring und Kugelkränze bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern mit, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Das Bauteil besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Die konische Bohrung mit der Kennzeichnung K dient der flexiblen Befestigung auf der Welle. Konstrukteure nutzen diese Variante entweder direkt auf konisch gearbeiteten Wellensitzen oder zusammen mit einer Adapterhülse auf zylindrischen Wellen. Beim axialen Verschieben auf dem Kegel lässt sich das radiale Lagerspiel präzise einstellen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Ausgangszustand. Beim Aufschieben des Innenrings auf einen kegeligen Sitz dehnt sich der Ring auf, wodurch sich das innere Spiel verringert. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass nach der Montage und unter betrieblicher Erwärmung ausreichend Betriebsspiel für einen leichten Lauf verbleibt.
Für dieses Lager ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad angegeben. Dieser thermische Rahmen deckt gängige Industrieanwendungen ab. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, bestimmt das gewählte Schmiermittel wesentlich mit, ob dieser Temperaturbereich im Betrieb voll ausgenutzt werden kann.
Als offene Konstruktion verfügt das Lager über keine integrierten Dichtungen. Anwender können Schmierfett oder Schmieröl nach den Anforderungen der jeweiligen Lagerstelle wählen. Bei der Gehäusekonstruktion ist darauf zu achten, dass externe Dichtungen das Lager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen sowie den Austritt des Schmierstoffs verhindern.
Im Lager führt ein Stahlblechkäfig die beiden Kugelreihen. Der Käfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand, verhindert gegenseitigen Wälzkörperkontakt und führt die Kugeln bei der Rotation. Die Ausführung aus Stahlblech deckt den gesamten zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.