NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,53 € | 143,31 € |
| 20 | 15,08 € | 135,76 € |
Das Pendelkugellager 2313 K von NSK bietet mit 65 mm konischer Bohrung und zweireihigem Aufbau verlässlichen Ausgleich von Wellendurchbiegungen.
Das Pendelkugellager 2313 K ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn und konischer Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Durch diese Konstruktion stellt sich das Lager im Betrieb selbsttätig ein, wodurch es Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen ausgleicht. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig, nimmt diese Ausführung Radiallasten bei normaler Lagerluft auf und stützt kombinierte Belastungen ab.
Konstrukteure setzen dieses Lager an langen Wellen oder in separaten Gehäusen ein, bei denen Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Durch den Schwenkbereich der beiden Kugelreihen im Außenring beugt das Lager Kantenspannungen vor, falls sich die Welle unter Betriebslast durchbiegt. Typische Einsatzbereiche umfassen Wellenlagerungen mit erhöhter Durchbiegungsneigung sowie Gehäuseanordnungen mit fertigungsbedingten Fluchtungsabweichungen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel an die Betriebstemperatur von -30 bis +150 Grad anpassen.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet den kegeligen Sitz des Innenrings. Diese Bauform ermöglicht die Befestigung auf zylindrischen Wellen mittels passender Spannhülse oder direkt auf kegelig ausgeführten Wellenzapfen. Über das axiale Aufschieben auf den Konus lässt sich das verbleibende Betriebsspiel kontrolliert einstellen. Die normale Radiallagerluft dient dabei als Basis für den passgenauen Sitz. Bei der Gestaltung der Lagerstelle ist eine geeignete externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, um das offene Wälzlager vor Verunreinigungen zu schützen.
Das Nachsetzzeichen K steht für eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Innenringform dient der Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Über den Verschiebeweg beim Aufpressen lässt sich das radiale Lagerspiel bei der Montage feinfühlig justieren.
Das zweireihige Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm am Kegelanfang, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Baubreite von 48 mm auf. Die breite Ausführung bietet ausreichend Bauraum für zwei Kugelreihen nebeneinander, was eine gleichmäßige Aufnahme radialer Belastungen unterstützt.
Der Außenring besitzt eine durchgehende, kugelig geformte Laufbahn für beide Kugelreihen gemeinsam. Dadurch können sich Innenring, Käfig und Kugeln innerhalb der Laufbahn frei um den Lagermittelpunkt schwenken. Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse werden so ohne zusätzliche Zwangsspannungen oder Reibungserhöhung im Betrieb ausgeglichen.
Da die Ausführung 2313 K ungekapselt ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, bestimmen Sie Schmierstoffart und Viskosität anwendungsspezifisch. Je nach Drehzahl und Last kommt Industrieöl oder Wälzlagerfett zum Einsatz. Das Gehäuse muss hierbei über geeignete externe Dichtungen verfügen, um das Schmiermittel zu halten und das Lager zu schützen.
Aufgrund des Stahlblechkäfigs und des 100Cr6-Wälzlagerstahls ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Entscheidend für die tatsächliche Einsatzgrenze der Lagerstelle ist jedoch stets die thermische Beständigkeit des extern verwendeten Schmierstoffs sowie der Dichtelemente im Lagergehäuse.
Die normale Radiallagerluft ist herstellerseitig so ausgelegt, dass das Wälzlager nach dem elastischen Aufweiten des Innenrings auf dem konischen Sitz noch ausreichendes Betriebsspiel behält. Dies unterstützt einen leichten Lauf sowie eine ausgewogene Lastverteilung über beide Kugelreihen hinweg.
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