KOYO
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Zweireihiges Pendelkugellager 2310 KMG von JTEKT-KOYO mit konischer Bohrung, Maße 50x110x40 mm, gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb aus.
Das Pendelkugellager 2310 KMG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform ermöglicht es den Kugelreihen, Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig auszugleichen. Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft und gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, eignet sich das offene Lager für Konstruktionen, bei denen Welle und Gehäuse Schiefstellungen aufweisen.
Das Pendelkugellager 2310 KMG bewährt sich vor allem in Lagerstellen, an denen dynamische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in langen Wellen sowie Konstruktionen mit elastischen Verformungen. Da die Konstruktion Schiefstellungen ohne nennenswerten Anstieg der Reibung ausgleicht, trägt das Lager dazu bei, Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden. Der verbaute Polyamidkäfig sorgt dabei für eine ruhige Führung der Kugeln und deckt den Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab.
Die Ausführung mit einer konischen Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen. Anwender können das Lager dadurch gezielt positionieren und den Festsitz über das axiale Aufschieben steuern. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, ist eine externe Abdichtung des Gehäuses sowie eine gezielte Schmierstoffversorgung erforderlich, um Schmutzeintrag zu verhindern.
Ein zweireihiges Pendelkugellager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das Winkelfehler und Wellendurchbiegungen eigenständig ausgleicht. Die Ausführung besitzt eine konische Bohrung 1:12, besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und nutzt einen leichten Polyamidkäfig.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 50 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Baubreite von 40 mm auf. Diese genormten Abmessungen sorgen für eine stabile Führung bei hoher radialer Belastbarkeit.
Die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 erlaubt eine unkomplizierte Befestigung auf glatten oder abgesetzten Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Der Festsitz der Passung lässt sich über den axialen Verschiebeweg einstellen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird dieses Fenster im Wesentlichen durch das Material des Polyamidkäfigs, der innerhalb dieser Spanne formstabil und elastisch bleibt.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben, wodurch sie sich flexibel über das Gehäuse mit Fett oder Öl schmieren lassen. Die Lagerstelle benötigt dafür eine gehäuseseitige Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse im Wälzlagerbereich. Sie definiert genormte Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten, die für den Großteil aller industriellen Standardanwendungen und Maschinenkonstruktionen ausgelegt sind.