NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,29 € | 138,49 € |
| 20 | 14,58 € | 131,20 € |
Das Pendelkugellager 2309 M gleicht Schiefstellungen aus und bietet mit 45x100x36 mm sowie Messingkäfig Stabilität bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Das Pendelkugellager 2309 M ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn und zylindrischer Bohrung. Diese Konstruktion gleicht Winkelfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) stammt vom Hersteller NSK und besitzt die Abmessungen 45 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser sowie 36 mm Breite. Es arbeitet mit normaler Radiallagerluft in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Industrieanwendungen nutzen diese Ausführung vor allem dann, wenn Wellenführungen unter dynamischen Schiefstellungen laufen.
Dieses Lager kommt vorrangig an Lagerstellen zum Tragen, an denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen ausgeglichen werden müssen. Die sphärische Laufbahn im Außenring erlaubt das freie Einstellen der beiden Kugelreihen, sodass Kantenspannungen vermieden werden. Der zulässige Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad deckt Einsätze in kühleren sowie thermisch beanspruchten Lagerungen im Maschinenbau ab.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen Messingkäfig, der die Wälzkörper führt. Messing zeichnet sich durch Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus, was bei Vibrationen oder Schwingungen von Vorteil ist. Zudem behält der Werkstoff im Bereich von -30 bis +150 Grad seine mechanische Stabilität. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich der Schmierstoff direkt auf das Betriebsumfeld abstimmen. Für die Lagerstelle ist eine externe Abdichtung des Gehäuses vorzusehen.
Dieses Pendelkugellager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm und eine Baubreite von 36 mm auf. Die zweireihige Kugelanordnung sowie die Baubreite unterstützen eine stabile Führung auf der Welle. Die Abmessungen entsprechen den Vorgaben für diese Baugröße.
Der Außenring eines Pendelkugellagers besitzt eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn. Weicht die Welle durch Durchbiegung oder Montageungenauigkeiten von der Fluchtlinie ab, gleiten die beiden Kugelreihen zusammen mit dem Innenring innerhalb dieser sphärischen Schale. So werden Schiefstellungen ohne zusätzliche Reibung oder verfrühten Lagerverschleiß kompensiert.
Das Nachsetzzeichen M steht für einen Käfig aus Messing. Der Werkstoff Messing eignet sich besonders für Anwendungen mit Schwingungen, Vibrationen sowie bei erhöhten Betriebstemperaturen. Der Käfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen getrennt voneinander entlang der Laufbahnen.
Das Lager ist als offene Ausführung ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ausgeführt. Schmierstoffe können ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen gelangen, weshalb wahlweise Schmierfett oder Schmieröl eingesetzt werden kann. Die Lagerstelle benötigt eine externe Gehäuseabdichtung, um Schmierstoffverlust sowie den Schmutzeintritt zu begrenzen.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieses Spiel ist so bemessen, dass sich nach der Montage auf der Welle und bei regulären Betriebstemperaturen ein freier Lauf einstellt, ohne dass die Wälzkörper verklemmen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Ringe aus Standard-Wälzlagerstahl sowie der Messingkäfig bleiben in dieser Spanne erhalten. Beim Betrieb kommt es darauf an, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die im System herrschende Temperatur geeignet ist.
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