NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,51 € | 28,69 € |
| 35 | 3,02 € | 27,18 € |
Das zweireihige NSK Pendelkugellager 2207 mit den Abmessungen 35x72x23 mm gleicht Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler im laufenden Betrieb selbsttätig aus.
Das Pendelkugellager 2207 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager für Anwendungen, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt das Bauteil über eine 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 23 mm. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelreihen frei ein. Konstruktionen mit langen Wellen oder getrennten Gehäusen nutzen diese bewegliche Bauweise gezielt.
Das Pendelkugellager 2207 eignet sich vor allem für Lagerstellen mit langen Wellen, bei denen elastische Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen zu erwarten sind. Typische Einsatzfelder finden sich in allgemeinen Maschinenkonstruktionen mit mehreren Lagerstellen auf einer Welle. Das Lager nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und kompensiert gleichzeitig statische sowie dynamische Winkelfehler, ohne dass erhöhte Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Da das NSK 2207 als offenes Lager ausgeführt ist, benötigt die Lagerstelle eine externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit sowie ein geeignetes Schmiermittel. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und deckt zusammen mit dem Wälzlagerstahl einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Mit normaler Radiallagerluft und Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 passt das Lager in klassische industrielle Passungssysteme.
Die Abmessungen betragen 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite. Der Innenring ist in Standardausführung ausgeführt und sitzt direkt auf der entsprechend ausgelegten zylindrischen Welle.
Die Laufbahn des Außenrings bildet eine durchgehende Kugelform, auf der sich die beiden Kugelreihen mitsamt dem Innenring frei bewegen können. Dadurch gleicht das Lager Schiefstellungen aus, die durch Wellendurchbiegung oder ungenaue Gehäusebohrungen entstehen. Ein Klemmen der Wälzkörper wird so im zulässigen Schwenkbereich vermieden.
Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und reduziert das Bauteilgewicht gegenüber Massivkäfigen. Er verträgt betriebsübliche Schmierstoffe problemlos und unterstützt einen breiten thermischen Bereich. Zusammen mit den Lagerringen aus 100Cr6-Stahl lässt sich das Lager bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad betreiben.
P0 bzw. ABEC 1 bezeichnet die normale Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit. Diese Einstufung erfüllt die typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau. Engere Spezialtoleranzen sind nur bei außergewöhnlich hohen Genauigkeitsanforderungen erforderlich.
Offene Wälzlager bieten den Vorteil, dass Schmierfett oder Schmieröl ungehindert an die Laufbahnen gelangt. Anwender können Schmierstofftyp und Schmiermenge gezielt an die jeweilige Betriebssituation anpassen. Allerdings muss das umgebende Maschinengehäuse über eigene Dichtungen verfügen, um das Austreten von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einschieben ins Gehäuse verringert sich dieses Spiel geringfügig durch Passungsüberdeckung. Bei normalen Betriebstemperaturen und üblichen Passungswahlen verbleibt genügend Restspiel für einen leichten und reibungsarmen Lauf.
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