NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,32 € | 82,01 € |
| 30 | 8,64 € | 77,69 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1311 von NSK mit den Maßen 55x120x29 mm gleicht Winkelfehler zuverlässig aus und nimmt radiale Belastungen auf.
Das Pendelkugellager 1311 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Drehbewegungen mit radialer Belastung. Dank der hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern der Welle selbsttätig ein. Der gefertigte Innenring in Standardausführung sitzt passgenau auf Wellen mit 55 mm Durchmesser. Als Werkstoff dient durchgehärteter Wälzlagerstahl (100Cr6), der die nötige Formstabilität bei hohen Kräften unterstützt.
Konstruktionen nutzen diesen Lagertyp vor allem bei auftretenden Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen den Lagerstellen. Wenn Gehäusebohrungen fertigungsbedingt Achsversätze aufweisen oder lange Wellen unter dynamischer Belastung elastisch nachgeben, stellt sich die winkelbewegliche Bauform stufenlos ein. Das Pendelkugellager gleicht Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring im laufenden Betrieb aus, wodurch unzulässige Kantenpressungen an den Laufbahnen wirksam vermieden werden.
Dieses Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben und ist als offene Ausführung konzipiert. Schmierstoffe wie Schmierfett oder Schmieröl lassen sich dadurch flexibel über das umgebende Maschinengehäuse zuführen und bei Bedarf erneuern. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen auf festem Abstand und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Durch die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 fügt sich das Bauteil präzise in gängige Passungssysteme ein.
Das Pendelkugellager verfügt über eine Bohrung von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 29 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in vorbereitete Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellen.
Der Außenring besitzt eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn, in der sich die beiden Kugelreihen gemeinsam mit dem Innenring frei neigen können. Schiefstellungen durch Montageungenauigkeiten oder elastische Wellendurchbiegungen gleicht das Lager im Betrieb kontinuierlich aus, wodurch Zwangsspannungen vermieden werden.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die Temperaturbeständigkeit des Stahlblechkäfigs gestatten den Betrieb sowohl bei Kälte als auch bei erhöhter Betriebswärme.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das werksseitige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse ein reibungsarmer Lauf ohne unzulässige Verspannung ermöglicht wird.
Da das Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, enthält es keine werksseitige Schmierstofffüllung. Vor der Inbetriebnahme ist eine Schmierung mit geeignetem Wälzlagerfett oder Schmieröl über das umgebende Gehäuse vorzusehen.
Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht der regulären Standard-Genauigkeit für Wälzlager. Sie legt Grenzmaße für Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser sowie Rundlauf fest und deckt gängige Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab.
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