NSK
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Das Pendelkugellager 2204 EKTNGC3 von NSK gleicht mit zweireihigem Aufbau und hohlkugeliger Außenringlaufbahn Fluchtungsfehler bei 20 mm Bohrung selbsttätig aus.
Das Pendelkugellager 2204 EKTNGC3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 18 mm Breite. Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings ermöglicht dem Innenring samt Kugelkränzen ein freies Einstellen. Dadurch gleicht diese Bauart Winkelfehler sowie Durchbiegungen rotierender Wellen im Betrieb selbsttätig aus. Das offene NSK-Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
Der Einsatz empfiehlt sich bei Konstruktionen, bei denen elastische Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen konstruktiv unvermeidbar sind. Da der Außenring als gemeinsame sphärische Laufbahn für beide Kugelreihen fungiert, verhindert das Bauteil schädliche Kantenbelastungen. Das offene System eignet sich für Öl- oder Fettschmierung innerhalb geschützter Gehäusekonstruktionen. Typische Aufgaben finden sich in Antriebssystemen und allgemeinen Wellenlagerungen des Maschinenbaus, bei denen Gehäuseversatz elastisch aufgenommen werden muss.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12, wodurch die Montage direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Spannhülse erfolgt. Der Polyamidkäfig (TN) führt die Wälzkörper reibungsarm und vibrationsdämpfend. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser zusätzliche Freiraum federt die temperaturbedingte Ausdehnung ab und gleicht den Luftverlust aus, der zwangsläufig durch das axiale Aufschieben des konischen Innenrings entsteht.
Ein zweireihiges Wälzlager mit sphärischer Außenringlaufbahn, das Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig ausgleicht. Das Lager verfügt über eine 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser sowie 18 mm Breite. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl, besitzt es einen Polyamidkäfig und entspricht der Normaltoleranz P0.
Die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 dient der Befestigung auf kegelig gefertigten Wellenzapfen oder Standard-Spannhülsen. Beim axialen Aufschieben dehnt sich der Innenring gezielt auf. Dadurch stellen Sie den festen Passungssitz spielfrei ein, ohne enge zylindrische Wellentoleranzen fertigen zu müssen.
Die Radialluft C3 bietet mehr inneres Spiel als die Standardausführung. Beim Aufpressen des kegeligen Innenrings auf die Welle oder Spannhülse verringert sich diese Lagerluft messbar. Die C3-Ausführung dient dazu, dass nach der Montage und unter betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spielraum für einen leichten Lauf verbleibt.
Der Käfig aus Polyamid führt die beiden Kugelreihen mit geringem Eigengewicht und niedriger Reibung. Er dämpft Laufgeräusche sowie stoßartige Belastungen im Betrieb ab. Der Käfigwerkstoff arbeitet im vorgesehenen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad formstabil mit üblichen Schmierstoffen zusammen.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, wählen Sie das Schmiermittel passend zum umgebenden Gehäusekonzept aus. Sie können wahlweise Schmierfette oder Schmieröle einsetzen. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen, erfordert jedoch eine bauseitige Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz.
Das Lager ist für einen Betrieb zwischen -30 und +120 Grad freigegeben. Ausschlaggebend für diese Spanne sind die Gefügestabilität des Wälzlagerstahls sowie die thermische Belastbarkeit des Polyamidkäfigs. Achten Sie darauf, ein Schmiermittel einzusetzen, das diese Betriebstemperaturen ebenfalls abdeckt.
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