NKE
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| 35 | 4,10 € | 36,95 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1213 von NKE Steyr (65x120x23 mm) gleicht Fluchtungsfehler winkelbeweglich aus und führt Wellen mit geringer Reibung.
Beim Pendelkugellager 1213 handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), das für radiale Belastungen ausgelegt ist. Die Bauform besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring, wodurch sich die Kugelkränze winklig einstellen können. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und geführt von einem Stahlblechkäfig, deckt dieses Modell einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Typische Einsatzbereiche finden sich dort, wo Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen auftreten können. Durch den winkeleinstellbaren Außenring kompensiert die Konstruktion statische sowie dynamische Schiefstellungen während des Betriebs. Die Ausführung mit zylindrischer Bohrung wird in Wellenlagerungen eingesetzt, bei denen normale Drehzahlen und moderate Radiallasten vorliegen.
Als offenes Lager besitzt das Modell keine integrierten Dichtscheiben. Für den praktischen Einsatz erfordert dies ein Lagersitz-Konzept mit externer Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit sowie ein passendes Schmiermittel. Mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für standardisierte Passungen ohne ungewöhnliche Wärmedehnungen. Prüfen Sie vor dem Einbau die Hauptabmessungen von 65 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 23 mm beansprucht das Pendelkugellager 1213 einen klar definierten Bauraum. Diese genormten Abmessungen bestimmen die Auslegung von Welle und Gehäuse. Das Bauteil verfügt über eine zylindrische Bohrung in Standardausführung.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Dadurch kann sich das Kugelpaket mitsamt Innenring innerhalb gewisser Winkelgrenzen frei im Außenring schwenken. Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen führen deshalb nicht zu schädlichen Kantenspannungen an den Wälzkörpern.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Auslieferungszustand. Sie ist für übliche Passungswahlen auf Welle und Gehäuse sowie normale Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem fachgerechten Einpressen verbleibt genügend Restspiel für einen leichten und reibungsarmen Lauf.
Da das Lager ohne werkseitige Dichtungen geliefert wird, befindet sich keine betriebsbereite Fettfüllung im Inneren. Sie müssen das Bauteil bei der Montage mit einem geeigneten Schmierfett oder über ein Ölumlaufsystem versorgen. Eine externe Abdichtung des Gehäuses verhindert den Verlust des Schmierstoffs und das Eindringen von Schmutz.
Das Wälzlager ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Maße und Festigkeit. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dieser ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
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