1316 -K Pendelkugellager von NKE
1316 -K Pendelkugellager von NKE

NKE

Pendelkugellager NKE 1316 -K

Technische Daten
 
Innendurchmesser
80 mm
Außendurchmesser
170 mm
Breite
39 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
4,2 kg
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Pendelkugellager NKE 1316 -K
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Pendelkugellager NKE 1316 -K

Das zweireihige Pendelkugellager 1316 -K von NKE Steyr (80x170x39 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und besitzt eine montagefreundliche konische Bohrung.

Das Pendelkugellager 1316 -K von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig ausgleicht. Mit den Hauptabmessungen von 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite nimmt diese Ausführung vor allem Radiallasten auf. Durch die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und die Führung der Wälzkörper im stabilen Stahlblechkäfig eignet sich das offene Lager für anspruchsvolle Industrieumgebungen.

In welchen Anwendungen kommt das Pendelkugellager 1316 -K zum Einsatz?

Konstruktionen mit langen Wellen oder elastischen Maschinengestellen neigen unter Belastung zu Durchbiegungen. Hier spielt die winkeleinstellbare Bauart dieses Lagers ihre Vorzüge aus, da Schiefstellungen ohne Kantenspannungen ausgeglichen werden. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Wellenlagerungen, elastisch gelagerten Antrieben sowie Gehäusekonstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, integrieren Konstrukteure dieses Bauteil bevorzugt in geschützte Lagergehäuse mit angebundener Schmiermittelversorgung.

Welche Besonderheiten zeichnen die konische Bohrung mit Kennzeichnung K aus?

Das Nachsetzzeichen K verweist auf die konische Bohrung im standardisierten Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels passender Spannhülsen auf zylindrischen Wellenabschnitten. Bei der Befestigung lässt sich die verbleibende Lagerluft durch das axiale Aufschieben des Innenrings kontrollieren. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.

Welche Hauptabmessungen weist das Pendelkugellager 1316 -K auf?

Die Hauptabmessungen betragen 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser sowie 39 mm Breite. Die konische Ausführung der Innenringbohrung ist für entsprechende Wellensitze oder die Montage mit passenden Spannhülsen ausgelegt.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K bei diesem Pendellager?

Der Buchstabe K kennzeichnet eine kegelige Innenringbohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Gegenüber Lagern mit zylindrischer Bohrung wird diese Ausführung vorwiegend mit einer Spann- oder Abziehhülse montiert. Dieser Aufbau erleichtert die Befestigung auf glatten Wellen und ermöglicht eine präzise Einstellung des Lagerspiels während des Einbaus.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager geeignet?

Das offene Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzwerte bleibt das Material maßstabil. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist zu beachten, dass der eingesetzte Schmierstoff ebenfalls für die vorherrschenden Betriebstemperaturen freigegeben sein muss.

Wie gleicht das zweireihige Pendelkugellager Winkelfehler aus?

Im Außenring befindet sich eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, auf der sich die zwei Kugelreihen mitsamt dem Innenring frei einstellen können. Bei Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen schwenkt das Lagerpaket im Außenring mit. Dadurch werden Fluchtungsfehler ausgeglichen, ohne dass punktuelle Überlastungen an den Laufbahnkanten entstehen.

Wie erfolgt die Schmierung bei dieser offenen Ausführung?

Bei der offenen Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben liegt ab Werk keine Schmierfettfüllung vor. Das Lager wird bei der Montage über das Gehäuse mit Schmieröl oder Schmierfett versorgt. Um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden, sind im Gehäuse externe Abdichtungen wie Wellendichtringe erforderlich.

Was besagt die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1?

Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 geführt) bezeichnet die Standard-Genauigkeitsklasse für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie erfüllt die Vorgaben für den regulären Maschinen- und Anlagenbau und bietet eine bewährte Passgenauigkeit für industrielle Anwendungen ohne gesteigerte Präzisionsanforderungen.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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