NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,98 € | 18,55 € |
| 35 | 1,95 € | 17,58 € |
Das NSK Pendelkugellager 2201 (12x32x14 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und führt zwei Kugelreihen im Stahlblechkäfig.
Das Pendelkugellager 2201 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring richtet sich das Lager bei Durchbiegungen der Welle selbsttätig aus. Mit den Abmessungen 12 mm Innen- und 32 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 14 mm bietet dieses offene Bauteil Führung bei vorwiegend radialen Lasten. Instandhalter und Konstrukteure setzen es gezielt ein, wenn Montageungenauigkeiten oder Wellendurchbiegungen auftreten.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle ausgeglichen werden müssen. Die zwei Kugelreihen verteilen radiale Kräfte gleichmäßig auf die Laufbahnen, während geringe Schiefstellungen die Funktion nicht beeinträchtigen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit elastischen Verformungen. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) lässt sich das Bauteil maßhaltig in genormte Gehäusepassungen integrieren.
Da das Pendelkugellager 2201 als offenes Lager ausgeführt ist, besitzt es keine integrierten Dichtscheiben. Die Lagerstelle muss daher bauseits vor Schmutzeintrag geschützt und über ein geeignetes Schmiermittel versorgt werden. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 decken einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Die normale Radiallagerluft sorgt im Betrieb für ruhigen Lauf, sofern Standardpassungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden.
Ein Pendelkugellager 2201 verfügt über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring und zwei Kugelreihen auf dem Innenring. Diese Konstruktion ermöglicht es dem Innenring samt Kugelsatz, Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen gegenüber dem Außenring selbsttätig auszugleichen. Zudem nimmt das Bauteil radiale Belastungen auf und läuft vibrationsarm in Standardanwendungen.
Das Lager weist eine zylindrische Bohrung mit 12 mm Innendurchmesser auf. Der Außendurchmesser beträgt 32 mm bei einer Gesamtbreite von 14 mm. Durch diese kompakten Standardmaße eignet sich das Bauteil für schlanke Wellenführungen und passt in genormte Gehäusebohrungen des Maschinenbaus.
Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen erfordert das Bauteil eine externe Schmierung mit Fett oder Öl. Das Schmiermittel wird je nach Betriebsbedingungen direkt bei der Montage eingebracht oder über die Gehäusekonstruktion nachgeführt. Gleichzeitig ist die Lagerstelle konstruktiv gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit abzudichten.
Die normale Radiallagerluft (CN) beschreibt das herstellerseitig eingestellte Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Spielpassung ist für übliche Betriebstemperaturen und Standard-Passungsauslegungen gedacht. Nach dem Aufpressen auf die Welle verbleibt ausreichend Restspiel für einen leichten und reibungsarmen Lauf.
Das Wälzlager ist für den Einsatz in Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanische Formstabilität. Bei der Schmierung ist darauf zu achten, ein Schmiermittel zu wählen, das diesen Temperaturbereich ebenfalls abdeckt.
Das Bauteil wird in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies stellt die standardisierte Maß- und Laufgenauigkeit für den industriellen Einsatz dar. Sie können sich bei der Konstruktion und Instandhaltung somit auf eng definierte Anschlussmaße verlassen.
NSK Deutschland GmbH
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