SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,14 € | 154,67 € |
| 20 | 16,28 € | 146,53 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1219 von SKF mit 95 mm Bohrung kompensiert Fluchtungsfehler und eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das Pendelkugellager 1219 ist ein zweireihiges Wälzlager mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauart ermöglicht es dem Innenring samt Kugelsatz, Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse eigenständig auszugleichen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, weist das Lager einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 32 mm auf. Es besitzt einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper führt, und entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Dieser Lagertyp gelangt vor allem dort zum Einsatz, wo Durchbiegungen von Wellen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Durch die hohlkugelige Außenringbahn stellt sich das zweireihige Lager selbsttätig ein, ohne dass unzulässige Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen. Die Ausführung nimmt vorwiegend Radiallasten sowie geringe Axialkräfte auf. Als offenes Bauteil erfordert das Lager ein separates Dichtungskonzept an der umgebenden Gehäusekonstruktion.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung und Abdichtung extern über das Gehäuse. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft für reguläre Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der zylindrischen Welle auf Maßhaltigkeit des 95-mm-Sitzes. Dank des Stahlblechkäfigs bleibt das Bauteil thermisch unempfindlich gegenüber wechselnden Betriebszuständen, setzt aber eine saubere Einbauumgebung voraus.
Das Pendelkugellager weist eine Bohrung von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 32 mm auf. Diese standardisierten Maße erlauben die direkte Montage auf zylindrischen Wellenabschnitten in entsprechend tolerierten Gehäusen, wobei die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 zugrunde liegt.
Die Ausgleichsfunktion beruht auf der durchgehenden, hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Treten Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auf, schwenkt das Paket aus Innenring, Stahlblechkäfig und den zwei Kugelreihen innerhalb des Außenrings frei aus. Dadurch verteilen sich Radiallasten gleichmäßig auf die Wälzkörper.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Ringe und Kugeln aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für denselben thermischen Einsatzbereich geeignet ist.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel im unmontierten Zustand, das ohne zusätzliches Nachsetzzeichen gefertigt wird. Nach dem Aufpressen auf die Welle reduziert sich diese Lagerluft geringfügig durch das Aufweiten des Innenrings. Unter üblichen Betriebsbedingungen verbleibt ausreichend Arbeitsluft für leisen und reibungsarmen Lauf.
Die offene Ausführung ohne Deck- oder Dichtscheiben erlaubt den flexiblen Einsatz mit Öl- oder Fettschmierung direkt über das Maschinengehäuse. Schmiermittel gelangen ungehindert an beide Kugelreihen und führen Wärme gut ab. Gleichzeitig erfordert diese Bauform externe Wellendichtungen, um das Lager vor Verunreinigungen und Schmierstoffverlust zu schützen.
SKF stattet dieses Lager mit einem Käfig aus Stahlblech aus. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch geringes Gewicht, Formstabilität und thermische Belastbarkeit bis 150 Grad Celsius aus. Er führt die Kugeln beider Reihen spurtreu und eignet sich gleichermaßen für statische wie dynamische Betriebsbelastungen im klassischen Maschinenbau.
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