FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,47 € | 407,88 € |
| 3 | 42,94 € | 386,41 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2316 -M-C3 gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus und bietet mit 80 mm Bohrung sowie Messingkäfig hohe mechanische Stabilität.
Das Pendelkugellager 2316 -M-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das von FAG Wälzlager gefertigt wird. Mit den Hauptabmessungen 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite eignet es sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank des symmetrischen Aufbaus der beiden Kugelreihen stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Der Werkstoff 100Cr6 sorgt dabei für Formstabilität bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad Celsius.
Das Pendelkugellager 2316 -M-C3 kommt vor allem dort zum Tragen, wo Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle ausgeglichen werden müssen. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring schwenken die Wälzkörper mit dem Innenring aus der Mittellage, wodurch Kantenspannungen vermieden werden können. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen mit Neigung zu Fluchtungsfehlern oder Gehäuseversatz. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung anpassen.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen -M-C3 kombiniert einen massiven Messingkäfig mit der vergrößerten Radialluftklasse C3. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei Beschleunigungen und thermischer Beanspruchung formstabil in ihren Bahnen. Gleichzeitig bietet die C3-Lagerluft zusätzlichen Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen. Dieser Spielraum wirkt Verspannungen entgegen, falls Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Lagerluft nach dem Einbau verringern. Die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 sorgt für einen passgenauen Sitz.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 58 mm. Es handelt sich um ein zweireihiges Lager nach Standard-Abmessungen. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Maße von Welle und Gehäusebohrung, um einen passgenauen Sitz der Bauteile zu erzielen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Dehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer wird als der Außenring. Auch bei festen Passungen auf der Welle trägt die C3-Luft dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Der Werkstoff Messing weist eine hohe Stabilität bei Schwingungsbeanspruchung auf und eignet sich für anspruchsvolle thermische Bedingungen. Zudem besitzt Messing vorteilhafte Notlaufeigenschaften bei kurzzeitigen Schmiermittelengpässen und führt die beiden Kugelreihen zuverlässig.
Offene Wälzlager verfügen über keine integrierten Dichtscheiben, wodurch Schmierfett oder Schmieröl frei im Gehäuse zirkulieren kann. Anwender wählen dadurch den Schmierstoff passend zu den Betriebsbedingungen frei aus und können ihn bedarfsgerecht nachschmieren. Bei staubiger Umgebung ist eine externe Abdichtung über das Gehäuse vorzusehen.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Die Temperaturbeständigkeit richtet sich nach dem Wälzlagerstahl und dem Messingkäfig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dessen thermischer Einsatzbereich mit den Betriebsbedingungen des Wälzlagers übereinstimmt.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Diese Standardklasse definiert Maß- und Rundlauftoleranzen für reguläre Anforderungen im Maschinenbau. Für die Montage bedeutet dies eine definierte Passgenauigkeit bei zylindrischem Wellensitz und Einbau im Gehäuse nach Standardvorgaben.
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