SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,63 € | 182,80 € |
| 20 | 19,24 € | 173,19 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2313 K/C3 von SKF gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 65 mm Kegelbohrung sowie C3-Lagerluft flexible Montagemöglichkeiten.
Das Pendelkugellager 2313 K/C3 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen von 65 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite entspricht es der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 führt ein stabiler Stahlblechkäfig die beiden Kugelreihen. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht den Ausgleich statischer und dynamischer Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Pendellager zurück, wenn Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei langen Wellenabständen oder getrennten Gehäusestellen. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, wird es direkt in Gehäuse mit externer Schmierstoffversorgung integriert. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Bauform erlaubt die Befestigung auf abgestuften Wellen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf durchgehend zylindrischen Wellen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 ist hierbei von Vorteil: Beim Aufschieben des Innenrings auf den kegeligen Sitz weitet sich der Ring, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die anfänglich höhere Lagerluft trägt dazu bei, dass nach dem Festziehen das notwendige Betriebsspiel erhalten bleibt.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich die Kugelreihen bei Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen selbsttätig ein. Mit einer konischen Bohrung von 65 mm, 140 mm Außendurchmesser und 48 mm Breite eignet es sich für schwere Radialbelastungen bei gleichzeitigem Winkelausgleich.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine über dem Standard liegende Radiallagerluft im Anlieferungszustand. Beim Aufpressen der kegeligen Bohrung auf eine Welle oder Spannhülse verringert sich dieses radiale Spiel durch die Ringdehnung. Die C3-Klasse verhindert, dass das Lager nach der Montage zu stramm läuft oder sich im Betrieb unzulässig erwärmt.
Lager mit dem Merkmal K verfügen über einen Innenring mit Kegel 1:12. Sie montieren das Bauteil entweder direkt auf einen passend geschliffenen Wellenzapfen oder befestigen es mithilfe einer Spann- oder Abziehhülse auf einer glatten Welle. Das radiale Lagerspiel dient während des Aufschiebens als Kontrollmaß für den festen Sitz.
Ja, dieses Modell ist eine offene Lagerausführung ohne integrierte Dichtscheiben. Vor Inbetriebnahme ist eine Erstbefettung oder die Einbindung in einen Ölkreislauf erforderlich. Die Gehäusekonstruktion sollte zudem geeignete Dichtungen aufweisen, um den Schmierstoff im Lagerbereich zu halten und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Für die Führung und Beabstandung der Kugelelemente sorgt ein formstabiler Stahlblechkäfig. Diese Materialkombination ist für Dauertemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
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