NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 1,47 € | 27,98 € |
| 35 | 2,94 € | 26,51 € |
Das Pendelkugellager 1207 C3 von NSK mit den Maßen 35x72x17 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet vergrößerte C3-Lagerluft für thermisch beanspruchte Wellen.
Das zweireihige Pendelkugellager 1207 C3 von NSK zeichnet sich durch seine hohlkugelige Außenring-Laufbahn aus. Diese Bauart ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse während des Betriebs selbsttätig auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1), eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der robuste Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Lager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo sich Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen konstruktiv nicht vermeiden lassen. Typische Einsatzfälle ergeben sich bei Konstruktionen mit elastischen Wellen oder getrennten Lagergehäusen im allgemeinen Maschinenbau. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die Betriebsbedingungen abstimmen. Die Bauform nimmt vorrangig radiale Belastungen auf, verkraftet bei korrekter Auslegung jedoch auch moderate Axialkräfte in beide Richtungen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Diese Variante ist vorgesehen für Anwendungen, bei denen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, die das Lagerspiel verringern. Auch feste Passungen auf der 35-mm-Welle oder im 72-mm-Gehäuse reduzieren die Lagerluft beim Einbau. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper unter Wärmeeinfluss zu vermeiden, mindert Reibung und begünstigt einen ruhigen Lauf.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn feste Einbaupassungen oder betriebsbedingte Temperaturdifferenzen die Lagerluft reduzieren, um ein Verklemmen der Wälzkörper im laufenden Betrieb zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 17 mm entspricht das Lager den standardisierten Hauptabmessungen. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6).
Als offene Variante ohne integrierte Dichtscheiben erfordert die Lagerstelle eine externe Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. Das Schmiermittel wird abgestimmt auf die Betriebstemperatur im Bereich von -30 bis +150 Grad Celsius sowie auf die vorliegenden Drehzahlen ausgewählt.
Die Innenfläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt, auf der sich die zwei Kugelreihen samt Innenring frei einstellen können. Bei Fluchtungsfehlern oder leichten Wellendurchbiegungen schwenkt die Lagereinheit im Außenring, wodurch schädliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern vermieden werden.
In dieser Ausführung führt ein formstabiler Stahlblechkäfig die beiden Kugelreihen. Stahlblechkäfige eignen sich für den regulären Temperatureinsatz von -30 bis +150 Grad Celsius, zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus und halten Schmierstoffen sowie betriebsbedingten Schwingungen stand.
Pendelkugellager sind primär für die Aufnahme radialer Kräfte konstruiert. Konstruktionsbedingt können die zwei Kugelreihen jedoch auch geringe bis moderate Axiallasten in beide Richtungen übertragen. Bei dominierenden Axialkräften empfiehlt sich die Prüfung alternativer Bauarten wie Axial- oder Schräglagern.
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