NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,92 € | 302,39 € |
| 5 | 31,84 € | 286,47 € |
Das NSK Pendelkugellager 2219 K bietet mit 95 mm konischer Bohrung und 170 mm Außendurchmesser zuverlässigen Ausgleich von Wellendurchbiegungen.
Das zweireihige Pendelkugellager 2219 K von NSK ist ein offenes Wälzlager aus bewährtem 100Cr6-Wälzlagerstahl. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Lager im Betrieb selbsttätig ein und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse aus. Bei Hauptabmessungen von 95 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite nimmt diese Konstruktion radiale sowie axiale Belastungen bei normaler Radiallagerluft auf.
Dieses Wälzlager eignet sich für Konstruktionen, bei denen längere Wellen zu elastischen Durchbiegungen neigen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen mit statischen oder dynamischen Schiefstellungen. Der robuste Stahlblechkäfig trennt und führt die Wälzkörper beider Kugelreihen gleichmäßig. Dank der Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Lager industriellen Standardanforderungen an die Maß- und Laufgenauigkeit.
Die kegelige Innenringbohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine direkte Befestigung auf konischen Wellensitzen oder die Montage mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage lässt sich das verbleibende Betriebsspiel über das axiale Aufschieben auf den Kegelsitz exakt justieren. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, lassen sich Schmierstoff und externe Gehäuseabdichtung flexibel an die jeweilige Einbauumgebung anpassen.
Konstruktiv kennzeichnet diese Ausführung die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring, wodurch zwei Kugelreihen Winkelfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig ausgleichen. Das zweireihige Modell verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig und besteht vollständig aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Baubreite von 43 mm auf. Die Innenringbohrung ist nicht zylindrisch, sondern kegelig im Standardverhältnis 1:12 ausgeführt, was die Montage auf entsprechenden Wellenzapfen oder Spannhülsen erleichtert.
Das Kurzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Innenringgeometrie dient der festen Verbindung mit der Welle. Monteure können das Lager entweder auf konisch geschliffene Wellensitze aufpressen oder mit einer geeigneten Spannhülse auf glatten zylindrischen Wellen zuverlässig fixieren.
Das offene Lager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Durch den Verzicht auf temperaturkritische Kunststoffdichtungen und dank des verbauten Stahlblechkäfigs eignet sich die Konstruktion für Umgebungen mit erhöhter thermischer Beanspruchung, sofern der gewählte Schmierstoff den vorherrschenden Temperaturen entspricht.
Da das Lager ohne berührende Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung extern über Fett oder Öl. Vor der ersten Inbetriebnahme bringen Sie den passenden Schmierstoff ein. Für eine lange Gebrauchsdauer empfiehlt sich die Abdichtung des Lagergehäuses gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Diese Ausführung deckt übliche Einbauverhältnisse ab. Da das Eintreiben des Innenrings auf den Kegelsitz die Lagerluft messbar verringert, sollte das verbleibende Lagerspiel während des Aufschiebens auf die Welle stets kontrolliert werden.
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